Cala Luna: Sardinia Trails Teil 2

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Sardinien Teil 2:

Mein Wanderführer ist endlich angekommen und ein weiteres Wochenende in Sardinien ebenfalls.

Diesmal war ich in der Nähe von San Teodoro. Hier geht es um einiges relaxder zu als an der Nordküste.

Ein ruhiger Morgenlauf bringt mich von einem Strand zum nächsten. Zwischendurch geht es durch Pinienwälder. Es ist durchgängig ein Weg am Strand. Bei Hotels oder Campingplätzen geht es ebenfalls am Strand entlang.

https://www.polarpersonaltrainer.com/shared/exercise.ftl?shareTag=adc8fa301d7bf14e4027974654a5009c

Aber es braucht noch ein Highlight: Trailrun von der Cala Sisine über die Cala Luna zur Cala Gonone.

https://www.polarpersonaltrainer.com/shared/exercise.ftl?shareTag=4de2c2c2bf914a8a30c8afccabab9f45

Das sieht sehr verdächtig nach einem Perfekten Tag aus:

Morgens geht es zum 90min entfernten Cala Gonone, ca. 80km südlich. Cala Gonone ist der Ausgangspunkt für zahlreiche Bootstouren in der Umgebung und zu einer der bekanntesten Strände der Insel: Cala Luna

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Wir verbrachten den Tag an der Cala Sisine. Der Strand ist nur übers Wasser erreichbar (oder 20km Fußmarsch). Daher war am ganzen Tag genauso viel los wie auf dem Bild.

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Am Nachmittag, wenn die Sonne hinter den Felsen verschwindet und die letzten Boote abfahren, packe ich die Badehose ein und mein Laufgwand aus.

Der Plan ist von Cala Sisine über Cala Luna nach Cala Gorgone zu laufen. 20km Trail only, 600m Höhendifferenz.

Bild

Am Ende der Bucht neben dem Steinhäuschen startet der Trail und es geht von 0m auf 600m Höhe. Teilweise im Schatten von Bäumen geht es Zick-Zack hinauf. Der Weg ist gut ausgetreten und man wird mit tollen Ausblicken verwöhnt.

Über sehr grobe Wege geht es über einen langen Downhill runter zur Cala Luna. Keine Menschenseele weit und breit, nur ab und zu scheuche ich durch mein Laufen einige Rehe auf.

Blick auf Cala Sisine

Blick auf Cala Sisine

Blick Richtung Cala Golone

Blick Richtung Cala Golone

Aufstieg von der Cala Sisine

Aufstieg von der Cala Sisine

Schöner Downhill!!!

Schöner Downhill!!!

Bei Cala Luna gibt’s erst mal einen Liter Wasser von der Bar. Es hat immer noch ca. 27° und es wird Flüssigkeit gebraucht! Nach einer kurzen Pause geht es dann weiter.

Und es kommt der wildeste und technisch schwierigste Trail den ich je hatte! Auf Felsen hin und hergehopst geht es 10km lang zur Cala Golone. Auf und Ab und nochmal einige Höhenmeter gemacht. Das war kein Weg mehr!

50% der Wegbeschilderung

50% der Wegbeschilderung

Spitze Felsen, dazwischen ein Weg

Spitze Felsen, dazwischen ein Weg

Vorsichtig laufen, sonst geht da nichts

Vorsichtig laufen, sonst geht da nichts

Es ist warm

Es ist warm

Die letzten 4km waren dann noch auf der Uferpromenade zu laufen durch Cala Golone durch und zum Hafen.

Es war eine wunderschöne Tour, der 2. Teil extrem anspruchsvoll von der Wegbeschaffenheit.

Trailrunning Sardinien

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Trailrunning auf Sardinien. Warum gerade Sardinien? Große Insel, Berge, versteckte Strände, bekannt fürs Wandern, ….brauchts noch mehr Gründe?

Kilian Jornet hat seinen in den ersten Episoden von Kilians Quest auf Korsika einen neuen Rekord auf dem Weitwanderweg GR20 aufgestellt. Sardinien liegt gleich daneben. Daher muss es auch voll beschilderte Strecken und an jeder Ecke einen wunderbaren Trail geben, oder?

Leider nicht: Letztens war ich in Olbia im Norden von Sardinien und ich hatte vor ein paar Trails auszuprobieren.

Zur Vorbereitung schaute ich im Internet nach und versuchte einige Wege zu finden. Es war schwieriger als gedacht. Das Zentrum der Wanderwege liegt an der Ostküste in der Mitte der Insel (Cala Luna oder Gorupo Schlucht) und im Süden um Cagliari. Im Norden um Olbia sieht es schlecht aus. Der nächste Versuch war dann old School über einen Wanderführer Touren zu bekommen. Im Wanderfürher von Roth sind Gottseidank einige Touren auch im Norden. Nur leider kam der Wanderführer 2h zu spät zu Hause an. Der Briefträger brachte das Buch um 12.00 Uhr; ich musste aber bereits um 10.00 Uhr zum Flughafen fahren.
Nichts im Internet, kein Reiseführer, was tun? Mein Kollege auf Sardinien hat eine Reiseagentur und einer seiner Guides gab mir tolle Tipps für Touren. Im Limbara Gebirge gibt es ausgeschilderte Routen und Berge mit 1300m.
Also am Samstag Morgen nach Curadureddu. Am Ausgangspunkt bei der Forstverwaltung gibt es dann wirklich Schautafeln mit den verschiedenen Touren.

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Nachdem man das System der Beschilderung mal verstanden hat ist man dann auf wunderbaren Trails unterwegs. Im Schatten geht es erstmal dem Bachlauf bergauf und man macht ganz schön Höhenmeter. Immer wieder gibt es tolle Ausblicke auf das Umland. Der Wald öffnet sich und auf einem Felsvorsprung sieht man runter auf die Schlucht und weiter Richtung Norden auf die Ebene. Herrlich!!

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Die Beschilderung ist gut und es gibt Variationen wie man auf den Gipfel kommt. Am Hochplateau geht es dann durch einen Wald zum höchsten Punkt. Im Wald starten nach jedem Baum Fliegen oder Falter. Auf jeden Fall heißt es den Mund zumachen, da es dauernd um einen herum schwirrt. Es dürften aber keine Bienen oder Wespen sein, da ich nie gestochen wurde.
Runter geht es dann über eine andere ausgeschilderten Weg zum Ausgangspunkt bei der Forstverwaltung. Downhill vom feinsten, sehr technisch.
Am Ende gibt es noch natürliche Gumpen, “natural pools”. Nach 15km puren Trailrun in der Morgensonne Sardiniens ist es herrlich sich in diesen Pools zu erfrischen (Nochmal Glück gehabt: Auf den rutschigen Steinen bin ich ein paarmal ausgerutscht und nur die Hand mit dem Handy war über Wasser).

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Ich bin demnächst wieder in Sardinien. Dann werde ich mir die Ostseite vornehmen. Und den Wanderführer habe ich inzwischen auch schon studiert.

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