Trailrunning auf der Nordkette. Im Januar.

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2017 startet ohne Schnee. Für Skitourengeher ein Desaster. Die Tourenski rasseln öfter über Steine als über Schnee.

Für Trailrunner ist das herrlich!

Super Wetter für Ausflüge auf das Brandjochkreuz (2268m) und auf die Seegrube. Und diese Ausflüge starten direkt vor der Haustüre in Kranebitten (700m).

Am 1.1. wanderten Lisa und ich bei herrlichem Sonnenschein schnurstracks gerade rauf von 700m auf 2269m (Klammgeist-Rauschbrunnen-Aspachhütte-Jagdhütte-Brandjochkreuz). Wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee. Auf der Nordkette war ganz schön was los an diesem Neujahrstag.

Tags darauf nutzte ich nochmal das gute Wetter und lief über den Stangensteig zum Höttinger Bild. Von dort ging es 1000HM rauf auf die Seegrube. Retour ging es über den Achselboden und den Durrachsteig zur Aspach Hütte. Der Downhill runter zum Rauschbrunnen kratzte am Rekord (siehe Strava Segment).

Strava: https://www.strava.com/activities/818790330

 

Ok, es war Jänner und es war dementsprechend kalt.

Ok, an manchen schattigen Stellen war Schnee/Eis und ein guter Schuh war Vorraussetzung.

Aber es war eine Mords Gaudi!

Hometrails: Kitzbühler Alpen

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Ich wohne in Westendorf bei Kitzbühel, Tirol. Trail Running Supreme. Berglauf Deluxe. Es ist einfacher für mich einenen geilen technischen Trail zu laufen als eine flache Strecke für Intervalle zu finden.

Bei mir in Westendorf, Kitzbühler Alpen, sind die Trails sanft und flauschig und schmiegen sich an die Almwiesen und Grasberge.

Hier sind meine liebsten Hometrails:

  1. Hohe Salve.

Die Hohe Salve (1828m) kann man von allen Seiten rauflaufen. Von Hopfgarten, Itter, Söll, Brixen oder Westendorf.

Es startet mit angenehmer Steigung zur Alpenschule. Gerade am Morgen gibt’s hier die besten Sonnenaufgänge über Kitzbühel.

Auf knackigen Trails geht es über die Speicherseen für die Winterbeschneiung und dann weiter zur Kalbersalve. Ab hier geht es dann fast gerade den letzten Teil auf den Gipfel. Extrem steil und meistens in brütender Hitze die letzten Serpentinen. Kühe stehen im Weg, da es der einzige ebene Platz ist.

Vom Gipfel hat man eine grandiose Aussicht. Im Norden, hinter Kufstein ist die Ebene in Deutschland. Im Osten das steinerne Massiv des Wilden Kaisers. Im Süden sind die schneebedeckten dreieinhalb Tausender Gipfel der Hohen Tauern.

Nach dem Energie Tanken am Gipfel geht es zuerst den gleichen Weg zurück, aber dann links über die Filzalm nach Hochbrixen. Von dort ist ein genialer Downhill hinunter nach Brixen. Steil, Schnell und Technisch, genau wie ich es mag.

 

  1. Der Nachtsöllberg in Westendorf (Talkaser auf 1850m)

Auf der Westendorfer Seite ist der Nachtsöllberg mein Spielplatz. Von Bichling geht es sofort mit Trails los zum Zieplhof und zur alten Mittelstation. Über Stimmlach zum Wasserfallweg nach Fleiding. Hier spielt der Weg und der Wald die Hauptrolle. Hinter jeder Kurve kommt der nächste Wasserfall. Der Alpenrosentrail ist dann einer meiner liebsten Strecken. Ein 3 km Trailstück von Hampfern zur Alpenrosenhütte. Wunderschön verwinkelt und technisch. Ab hier geht es quasi gerade runter ins Dorf. 1000Höhenmeter Downhill auf puren Trails.

  1. Wiegalm

Diese Runde ist schon etwas mächtiger. Es sind über 25km und ebenfalls 1000HM. Es geht nach Brixen in das langezogene Brixenbachtal. Der Weg windet sich dann hinauf zur Wiegalm und geht weiter zur Bergstation der Ki-West Gondel. Wer noch Saft in die Wadeln hat kann auch noch den Gampenkogel (1957m) mitnehmen. Über den Lawinenhang geht es zurück Richtung Talkaser.

Es gibt noch massig weitere Runden, Kombinationen und große oder kleinere Trails. Durch den großen Ausbau des Schigebiets sind überall Forststraßen. Das ist Segen oder Fluch. Man kann über die Forstwege bequem die Berge erkunden, aber die kleinen Trails und Gehwege werden immer mehr verdrängt.

  1. Windautalrunde

Wenn man weit weg von der Zivilisation, von den Skibergen und Forstautobahnen kommen will ist hier mein Tipp: Die große Windautal Runde (33km, 2000HM). Vom Startplatz Schrandlhof geht es hinauf aufs Floch (2057m). Dann geht es immer am Grat entlang bis zum Gamsbeil (2169m). Das sind 9km laufen am Grat auf 2000m!!!! Das ist immer wieder der Hammer! Von der Miesenbachalm bis zur Scheibenschlag Niederalm kann man sich etwas ausrasten, bevor es über die Schönaualm wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht. Diese Tour geht sich bei mir vielleicht 1-2 mal im Jahr aus. Aber ich genieße sie jedes mal, da es etwas ganz Besonderes ist.

Michael auf Strava: https://www.strava.com/athletes/4660177

Dynafit Trailheroes auf Strava: https://www.strava.com/clubs/199266

ON Cloud

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Neuer Schuh:ON Cloud

Gewicht: 220g

Gekauft: 24.4.2015

ON Cloud

ON Cloud

Ersatz für: Mizuno Wave Sayonara 2

Mizuno Wave Sayonara 2

Mizuno Wave Sayonara 2

Mein Mizuno ist Geschichte. Ein toller Schuh der leicht und gut gedämpft war.

Jetzt probier ich den ON Cloud aus. Ich schlüpfte das erste mal hinein und er passte wie angegossen. Die Gummi-Schnürung kam sofort raus und die normale Schnürung rein. Aber beim ersten Lauf war er immer noch sehr schwammig. Das wichtigste ist aber die Dämpfung. Und die funktioniert top!

Krafttraining für Läufer

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Im Winter ist die beste Zeit um wieder einmal mehr in das Stabi/Kraft/Rumpf Training für Läufer zu investieren.

Ich mache mein Krafttraining am liebsten vorm Fernseher oder vorm Computer:

  • Alles was ich dazu brauche sind Isomatte, Kurzhantel und Langhantel
  • Zur Motivation gibts Trailrunning Videos vom GingerRunner oder Ultratrailrunning
  • 2x pro Woche im Winter und in der Vorbereitungsphase. 1x pro Woche während der Laufsaison
  • Bei den Gewichten sparen: Wenig Gewicht und viele Wiederholungen

Vorschläge zum Programm:

  • Liegestütz
  • Poor Man’s Leg Curl
  • Crunches
  • Bizeps/Trizeps
  • Walking Lunges
  • Kettlebell oder Kurzhantel Diagonal heben
  • Vertical Leg Lift
  • Squats

 

 

2014 – Mein Jahresrückblick

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Der Pillersee Halbmarathon war mein Saisonabschluß 2014. Es ist an der Zeit auf die Leistungen der Saison zurückzublicken und sich dann die Ziele für 2015 setzen.

Pillersee HM (Foto: Pillerseebiker)

Pillersee HM (Foto: Pillerseebiker)

Vor einem Jahr setzte ich mir die Ziele für 2014. Ich wollte den Halbmarathon im Frühjahr in 1:30 laufen und wenn alles klappt den HM in Herbst in 1:27 (Meine Halbmarathon Bestzeit Ende 2013 war 1:35 (Bodensee))

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Meine Persönlichen Bestzeiten 2014:

  • 10km: Innsbrucker Bahnmeeting in 38:17
  • Halbmarathon: Wachau HM in 1:22:20
  • Marathon: Berlin Marathon in 2:51:49

Ich machte einen gewaltigen Leistungssprung. Ich blieb verletzungsfrei. Ich bin sehr stolz auf die Saison 2014.

Meine absoluten Highlights aus dem Jahr 2014:

  • 6. Platz Gesamt (von 800) beim Karwendelmarsch: Nach der Falkenhütte über die Schotterriesen sagte mir ein Zuschauer ich wäre in den Top 10. Ich konnte es kaum glauben! Hinunter zur Eng konnte noch ein paar Läufer überholen. Beim Anstieg hinauf zur Binsalm war es dann fix. Ich war auf Platz 6. Vor mir hatte ich noch den höchsten Punkt des Karwendelmarsches (Gramaissattel mit 1903m) und dicht hinter mir waren 5-7 Läufer welche die Jagd auf mich eröffneten. Oben angekommen hatte nur Richard Oberndorfer zu mir aufgeschlossen. Ich war entschlossen: Auf den letzten 10km bergab behalte ich die Position 6. Ich teilte mir das Rennen gut ein und folgte meiner Rennstrategie. Es freut mich volle dass danach so ein super Resultat herausgeschaut hat!
  • 6. Platz Gesamt (vom 1300) beim Wings for Life Run Verona: Ein interessantes Format: Man versucht der Ziellinie (dem Catcher-Car) so lang wie möglich zu entkommen. Mir gelang es 45km lang. Es ist ein tolles Gefühl ein eigenes Motorrad an der Seite zu haben. Das motiviert noch mal zusätzlich.

Rennen, bei denen ich ein Super Gefühl hatte:

  • StraMilano Halbmarathon Milan: Meine erste Standortbestimmung im Frühjahr. Super Bedingungen, flache Strecke. Ich wollte die 1:30 anreißen. Nach 1-2 lockeren Kilometern war auf einmal der 1:30 Luftballon mit Pacemaker neben mir und wollte mich überholen. Ich machte einen kurzen Check: Ich fühle mich gut und könnte eigentlich noch etwas schneller. Also korrigierte ich meinen angepeilten Kilometerschnitt nach unten und wurde schneller. Den Luftballon sah ich nicht mehr und ich kam mit 1:26:20 ins Ziel. Und ich kam nich auf dem Zahnfleisch ins Ziel, sondern ich fühlte mich super-fit im Ziel!
  • Berlin Marathon: Es war mein erster flacher Marathon. Auf der schnellsten Strecke der Welt. An dem Tag als der erste Läufer unter 2:03 den Marathon lief. Ich hatte 3 Ziele:
    • Ich wollte auf jeden Fall unter 3h bleiben. Man weiß ja nie was bei km 35 passiert, aber nach ein paar Bergmarathons war ich zuversichtlich dass ich die Distanz intus habe.
    • Wenn ich 2:55 schaffe, bin ich zufrieden. Darauf lege ich meinen KM Schnitt an und diese Zeit wäre ein schönes Ergebnis.
    • Alles schneller als 2:55 ist super. Am Ende wurde es 2:51:49. Es war ein Tag an dem alles stimmte. Das Umfeld auf der Wiese am Reichstag, die Stimmung an der Strecke und auch die Zeit am Ende des Rennens.

Rennen, an die ich mich lieber nicht erinnere:

  • Kraftalm Berglauf in Itter: Ich wusste dass ich dieses Rennen voll aus dem Training heraus laufe. Am Tag davor lief ich einen 25km Long-Jog. Ich hatte nur 3h Schlaf da ich erst um Mitternacht in Wien mit dem Flieger ankam. Ich machte alle Fehler die man vor einem Rennen nur machen konnte. Ich wollte in Itter nur eine Standortbestimmung wie ich ein Bergrennen laufen kann. Dass es dann aber so zach wird, hätte ich mir nicht gedacht. Diese 7km waren extrem hart.
Kraftalm Berglauf Itter (Foto: LG Decker Itter)

Kraftalm Berglauf Itter (Foto: LG Decker Itter)

  • Halbmarathon Hall-Wattens: Eine herausfordernde Streckenführung und starker Gegenwind waren zuviel. Die ersten 4 km waren ok. Aber die restlichen 16km waren umso schwerer. Auch der zweite Versuch bei diesem Rennen ging in die Hose.

Meine schönsten Trainingsläufe:

  • Laufen in Lhasa: Es ist schon ein Privileg Lhasa sehen zu dürfen. Dort auch noch herumlaufen und einen Lauf um ein Kloster zu machen (Chora) waren Highlights.
Running in Lhasa

Running in Lhasa

  • Laufen am Corniche in Dakar: Blick aufs Meer, ewig lange Strandpromenade (nur durchsetzt mit offenen Kanaldeckeln). Laufen in Senegal, speziell am Sonntag morgen mit den Caimans de Dakar war wunderschön
  • Van Gaalen Cheesefactory in South Africa: Mein Sonntagsausflug in Südafrika. Markierte Mountainbike Routen fürs Trailrunning. Jagd auf Mountainbiker machen 🙂 Danach auf der Terrasse die Berge bewundern und bei einer leckeren Lasagne wieder Kraft tanken.
Die Kitzbühler Alpen (Foto: H. Angerer)

Die Kitzbühler Alpen (Foto: H. Angerer)

  • Downhill Trails in den Kitzbühler Alpen: Daheim neue Downhill Trails entdecken. Von der Brixenbachalm raus nach Brixen; Von Hochbrixen gerade runter nach Kaslach; Den Alpenrosensteig vom Fleiding zur Alpenrosenhütte.

Ich freu mich schon auf 2015 🙂

Tel Aviv – Sports City

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Tel Aviv – Keine andere Stadt ist so sporty. Santa Monica, Los Angeles kann sich verstecken!

Ich war eine Woche in Tel Aviv. Direkt in Tel Aviv Downtown in der Ben Yehouda Street, nahe dem Hilton Beach. Ein Block zum Strand. Ich hatte jeden Tag Programm auf der Universität, aber nach dem Karwendelmarsch suchte ich Alternatives Training. Selten hatte ich so viele Sportarten in einer Woche:

– Schwimmen: Ich bin ein erbärmlicher Schwimmer. Aber wenn man nur 300m vom Strand entfernt wohnt, läuft man am Morgen um 6.30 runter zum Strand. Nur mit Schuhe, Badehose und Goggles. Am Hilton Beach schwimme ich dann ein paar hundert Meter raus aufs Meer und wieder retour. Lifeguard ist bereits on-duty und viele andere Schwimmer sind auch schon unterwegs. Am Strand dann noch ein paar Dehnungs- und Kräftigungsübungen um das letzte Rennen aus den Beinen zu bekommen. Um 7.30 wieder retour im Apartment und bereit für den Tag. Kann ein Tag besser starten?

– Surfing: Ein Kollege organisierte ein Surf Stunde in Ha’Shunit/Herzlia. Früh am Morgen hatten wir einen Kaffee am Pro Surf Club und dann ging es auch schon los. Das Glücksgefühl ein paar Wellen zu erwischen. An einem tollen Strand im Norden von Tel Aviv. Nach einer Dusche direkt im Surf Club geht es von Surf Shorts zum Business Outfit direkt auf die Uni.

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– Mountain Biking: Ein Kollege lud mich am Freitag zum Mountainbiking ein. Ich freute mich schon auf ein paar Höhenmeter und eine 2h Tour mit vielen Kilometern wie in Tirol. Mountainbiking in Israel läuft aber ein bischen anders. Ein Freund borgte mir ein FELT Fully. Mein Kollege tauchte mit Vollvisier Helm und Arm/Beinschonern auf. Wir waren dann die nächsten 2h in einem Bikepark unterwegs. Nur Singletrails und 5min Uphills. Aber wir hatten Spaß 🙂

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– Laufen: Traumhaft. An der Strandpromenade entlang oder im Park. Überall schöne Laufwege. Und wahnsinnig viele Läufer. Anscheinend ist Laufen gerade “in” in Tel Aviv. Am Samstag um 6.30 waren bereits so viele Läufer auf den Beinen wie bei einem größeren Halbmarathon. Da der Park gleich am Strand anschließt kann man im Park nochmal 10km bis unendlich laufen. Im Sommer ist die Temperatur ein Problem. Ab 8h ist es heiß in der Stadt und es sind drückende 28-30°. Ab Sep/Okt wird es wieder kühler.

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Hintergrund:

Warum werden die Sportarten so gut angenommen? Einerseits ist die Lage direkt am Meer sicher ein Vorteil. Da aber jeder Jugendliche 3 Jahre Militärservice machen muss, ist der Sportgedanke tief verankert. Und die Stadt unterstützt die Sportvielfalt. Das Ruderzentrum am Park zum Beispiel hat Olympianiveau!

Trailrunning Sardinien

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Trailrunning auf Sardinien. Warum gerade Sardinien? Große Insel, Berge, versteckte Strände, bekannt fürs Wandern, ….brauchts noch mehr Gründe?

Kilian Jornet hat seinen in den ersten Episoden von Kilians Quest auf Korsika einen neuen Rekord auf dem Weitwanderweg GR20 aufgestellt. Sardinien liegt gleich daneben. Daher muss es auch voll beschilderte Strecken und an jeder Ecke einen wunderbaren Trail geben, oder?

Leider nicht: Letztens war ich in Olbia im Norden von Sardinien und ich hatte vor ein paar Trails auszuprobieren.

Zur Vorbereitung schaute ich im Internet nach und versuchte einige Wege zu finden. Es war schwieriger als gedacht. Das Zentrum der Wanderwege liegt an der Ostküste in der Mitte der Insel (Cala Luna oder Gorupo Schlucht) und im Süden um Cagliari. Im Norden um Olbia sieht es schlecht aus. Der nächste Versuch war dann old School über einen Wanderführer Touren zu bekommen. Im Wanderfürher von Roth sind Gottseidank einige Touren auch im Norden. Nur leider kam der Wanderführer 2h zu spät zu Hause an. Der Briefträger brachte das Buch um 12.00 Uhr; ich musste aber bereits um 10.00 Uhr zum Flughafen fahren.
Nichts im Internet, kein Reiseführer, was tun? Mein Kollege auf Sardinien hat eine Reiseagentur und einer seiner Guides gab mir tolle Tipps für Touren. Im Limbara Gebirge gibt es ausgeschilderte Routen und Berge mit 1300m.
Also am Samstag Morgen nach Curadureddu. Am Ausgangspunkt bei der Forstverwaltung gibt es dann wirklich Schautafeln mit den verschiedenen Touren.

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Nachdem man das System der Beschilderung mal verstanden hat ist man dann auf wunderbaren Trails unterwegs. Im Schatten geht es erstmal dem Bachlauf bergauf und man macht ganz schön Höhenmeter. Immer wieder gibt es tolle Ausblicke auf das Umland. Der Wald öffnet sich und auf einem Felsvorsprung sieht man runter auf die Schlucht und weiter Richtung Norden auf die Ebene. Herrlich!!

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Die Beschilderung ist gut und es gibt Variationen wie man auf den Gipfel kommt. Am Hochplateau geht es dann durch einen Wald zum höchsten Punkt. Im Wald starten nach jedem Baum Fliegen oder Falter. Auf jeden Fall heißt es den Mund zumachen, da es dauernd um einen herum schwirrt. Es dürften aber keine Bienen oder Wespen sein, da ich nie gestochen wurde.
Runter geht es dann über eine andere ausgeschilderten Weg zum Ausgangspunkt bei der Forstverwaltung. Downhill vom feinsten, sehr technisch.
Am Ende gibt es noch natürliche Gumpen, “natural pools”. Nach 15km puren Trailrun in der Morgensonne Sardiniens ist es herrlich sich in diesen Pools zu erfrischen (Nochmal Glück gehabt: Auf den rutschigen Steinen bin ich ein paarmal ausgerutscht und nur die Hand mit dem Handy war über Wasser).

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Ich bin demnächst wieder in Sardinien. Dann werde ich mir die Ostseite vornehmen. Und den Wanderführer habe ich inzwischen auch schon studiert.

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