Sardinien UTSS

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Nachdem ich schon des Öfteren auf der Insel war und den ein oder anderen Trail erkundete, wurde die Idee geboren dass wir (Markus, Sebastian und ich), den ultimativen Trailbewerb des Landes zu bestreiten, den Ultra Trail Supramonte Seaside.

Der Zeitpunkt Anfang Oktober passt perfekt. Die Familienurlaube sind abgehakt und bei einer Flugzeit von nur 1h20min von München nach Olbia steht einem entspannten After-Season Kurzurlaub nichts mehr im Wege.

Am Mittwoch war es dann endlich soweit. Nach kurzer Reisezeit landen wir um 21 Uhr bei ca. 20 Grad, während in Österreich schon der Schnee bis auf 1200 Meter Höhe fällt. Mit von der Partie ist dieses Mal auch Sebastian Falkensteiner, ein Dynafit Laufkollege von Michael, der zwar aufgrund einer Verletzung nicht am Rennen teilnehmen kann, sich das Abenteuer aber trotzdem nicht entgehen lassen will.

Sebastian darf uns dann auch durch die Gegend chauffieren. Der Weg von Olbia zu unserer Unterkunft in Baunei hat es in sich, der Teil ab Dorgali führt quer durch das Supramonte Gebirge. Enge, zum Teil 180 Grad Kurven fordern Mensch und Maschine. Um 23 Uhr in den verwinkelten Gassen von Baunei unsere Unterkunft zu finden, erfordert nochmal unsere volle Konzentration.

Kurz das Apartment erkunden und dann ab in die Vertikale. Wir hatten alle einen langen Tag und den nächsten Tag hatte ich bereits akribisch durchgeplant, Tagwache um 7:00, und das im Urlaub 😉

Am nächsten Morgen warten wir in Cala Gonone auf ein Taxiboot, das uns zur Cala Luna Bucht bringen wird. Bei einem Cappuccino schauen wir dem Treiben am Hafen zu. Es sind viele Wanderer und noch mehr Kletterer unterwegs. Bald wissen wir auch warum. Direkt am schönen Sandstrand von Cala Luna führen kurze Kletterrouten einer schroffen Felswand empor. Wir schauen den Kletterern noch etwas zu und starten dann einem Trail entlang, der uns zur Bucht Cala Sisine führt. Dieser Weg ist auch ein Teilstück des UTSS.

Es geht entlang der einsamen Pfade des Supramonte Gebirges. Keine befestigten Straßen, keine Dörfer, keine Menschen, lediglich Ziegen, Schweine und abgemagerte Kühe queren unseren Trail. Der Untergrund ist grob und steinig, die Sonne heizt gnadenlos mit über 30° herunter. Diese Temperaturen sind wir eindeutig nicht mehr gewohnt. Nach 21 Kilometer und ca. 1300 HM kommen wir durstig und hungrig wieder zurück an den Strand von Cala Luna.

Raus aus den verschwitzten Laufklamotten und direkt hinein ins Meer. Die Körpertemperatur wird äußerlich durch das kristallklare Wasser der meterhohen Wellen, und innerlich mit einem kalten “Ichnusa”, dem sardischen Bier, auf Normalniveau gesenkt.

Entspannt geht es dann mit dem Boot wieder retour nach Cala Gonone. Noch schnell die nötigsten Lebensmittel im Supermarkt organisiert dann geht es auch schon Richtung Baunei in unsere Casa.

Am Abend geht es dann auf Futtersuche, wir sind hungrig und freuen uns auf Pizza Italiano, vor allem Markus liegt uns schon den ganzen Tag deswegen in den Ohren. Seine Stimmung wird nicht besser als wir erfahren, dass in der Nachsaison der Pizzaofen nur noch am Wochenende angeworfen wird. Der Hunger siegt dann doch und wir geben uns mit Pasta zufrieden, nachdem Google Translate uns bei der Menüauswahl geholfen hat.

Am zweiten Tag ist eine Fahrt zum Aussichtspunkt Pedra Longa geplant. Hier wird es mit 700 steilen Höhenmetern beim Rennen das erste Mal richtig zur Sache gehen. Unter uns schimmert türkis das Meer, während wir auf schmalen Pfaden hinauf zu einer verlassenen Schäferhütte laufen. Anschließend entspannen wir bei einer guten Tasse Cappuccino auf der Terrasse der Trattoria Pedra Longa.

Am Nachmittag fahren wir zum Startort des Rennens, nach Santa Maria Navarese, um uns dort unsere Startnummern abzuholen. Die Formalitäten gehen schnell und unkompliziert von Statten, obwohl sich die Einheimischen mit Fremdsprachen schwertun. Es gibt keinerlei Übersetzungen, aber einen lockeren Veranstalter, der dem Ganzen einen sehr familiären Charakter vermittelt. Neben uns Österreichern sind noch eine Handvoll Deutsche, Schweizer, Franzosen und Polen für die verschiedenen Distanzen gemeldet, dennoch sind ca. 90% der Starter Italiener.

Abends bieten die Restaurants spezielle Läufermenüs an. Markus und Sebastian kommen endlich zur ersehnten Pizza, während ich mich für Shrimp Spaghetti und Dorade entscheidet. Fisch vorm Rennen? Volles Risiko 🙂 Wenn der Fisch hier nicht gut ist, wo dann?

Race Day. Markus startet die 90km bei Sonnenaufgang, 4:30 Tagwache, 5:15 Abfahrt, 6:00 Uhr Start. Wir treffen ihn nach 5km im bekannten Pedra Longa, sonst gibt es fast keine Straßen zu den Trails. Die Verpflegungsstationen werden mit dem Boot angefahren.

Um 8.00 starte ich meinen Bewerb. Bei km22 bin ich mit dem Vorjahressieger (Sarde!) gleichauf. Die 43km Strecke hat steile Anstiege, gefährliche Downhills über Schotterfelder und ein trockenes Flussbett in dem man 5km ohne Weg in tiefem Sand läuft. Nach 4h24 komme ich als Sieger der 43km Distanz ins Ziel! Es herrscht super Stimmung, da gleichzeitig auch die 25km Läufer ins Ziel kommen.

Auch die 90km Distanz spielt alle Stücke. Man muss einen Fluss durchqueren, das kühle Nass ist eine Wohltat bei diesen hohen Temperaturen. Dann gibt es ein ausgetrocknete Flussbett mit feinem Sand, der Ausgangspunkt zu einem 800HM Anstieg. Der Weg führt direkt hinauf durch das Dickicht von Macchiasträuchern, ein Genuß für jeden der eine masochistische Ader hat und ein wenig auf Selbstgeiselung steht. Alle 10km gibt es Verpflegungsstation, teilweise spartanisch mit Wasser und Cola. Die meisten aber mit Salami, Pecorino Käse, Dolci, Wein und Bier.

Leider muss Markus nach 83km und 3mal Verlaufen aus dem Rennen ausscheiden. 2 Stürze, ein ungewollter Kontakt von Kopf und einem Holzbalken und massive Kreislaufbeschwerden, zeichnen ihn. Markus wird vom Sanitäter “überredet” seiner Gesundheit zu Liebe das Rennen zu beenden. Nach einer Infusion im Krankenwagen kann er aber schon wieder scherzen.

Es geht jeder Kurzurlaub einmal zu Ende, so auch dieses Abenteuer. Wir reisen am nächsten Tag mit einer Menge neuer Eindrücke im Rucksack zurück nach Österreich. Uns erwarten 5°C und der Schnee schaut schon weit bis ins Tal herunter. Mit einem innerlichen Seufzer denken wir nochmal an das Meer, die Sonne und die warmen Trails auf Sardinien zurück.

Fazit

Sommerausklang auf Sardinien. Ein feines, kleines Rennen im Supramonte, nicht in den Alpen. Verpflegungsstationen am Strand. Ein Paradies für Wanderer, Kletterer und natürlich Trail-Läufer. Die warmen Temperaturen und das angenehm warme Meerwasser laden auch im Oktober noch zum Schwimmen und Tauchen ein.

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Info zum Rennen:

Start in Santa Maria Navarese und Ziel in Baunei (ca. 2h von Olbia entfernt)

Strecken: 43km/2100HM, 90km/4200HM und ein 16km / 25km Rennen

Webpage: http://ultrasupramonte.blogspot.de/

 

Puschlav: My perfect Weekend hideaway

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Puschlav. Val Poschiavo. Hinter dem Bernina Pass. In der Schweiz.

Von Innsbruck aus ist man in 3 Stunden in Poschiavo. Ab und zu besuche ich meine Tante dort. Dieses Jahr war ein Alpenvereins Ausflug dorthin geplant. Lisa und ich reisten schon einen Tag früher an um besagte Tante zu besuchen. Am Abend bekamen wir die SMS: Alpenvereinstour abgesagt. Bergführerin hat sich die Kniescheibe zerschossen.

Lisa und sahen uns an. 4 Tage in der Schweiz. Alles 3000er um uns herum. Sonniges Wetter ist angesagt und die Lawinenwarnstufe ist mäßig bis gering. Perfect Weekend!!!

Am Donnerstag kamen wir an. Meine Tante Rosi stand schon in der Tür zur Begrüßung und kochte schon zu Mittag voll auf. Herrliches Wetter, relaxen im Garten. Am Nachmittag rein in die kurze Laufhose und eine Runde um den Lago Poschiavo. Herrlich.

Am Abend gab’s noch mehr Italien Feeling. Von 1000m Seehöhe (Poschiavo) ging es hinunter nach Tirano, Italien (300m Seehöhe). Hier bestätigte sich meine These vom Brenner: Sobald man auch nur 100m in Italien ist schmeckt der Cappucino und Espresso Machiato hundertmal besser als in Österreich oder der Schweiz. Und die Pizza! Und die Pizzocheri!! Kugelrund und mit Grappa abgelöscht fallen wir in unsere Betten.

Freitag morgen steht die erste Skitour an. Ein wolkenloser Himmel begleitet uns auf der Fahrt zum Bernina Pass. Am Diavolezza Parkplatz fallen uns erst mal die Augen raus. Um 8 Uhr sind nur Tiroler Kennzeichen am Parkplatz. Anscheinend wollen da einige auf den Piz Palü (3905m). Neben uns parkt der nächste Tiroler ein. Philipp Brugger und Michael Puelacher von Gecko steigen aus. Auch sie sind auf dem Weg zum Piz Palü. Uns zieht es auf die andere Seite. Lisa und ich werden auf den Piz Minor (3049m) gehen. Zuerst geht es flach das Val da Fain entlang. Ab der Alp la Stretta geht es dann bergauf. Keine Menschenseele. Wir haben das ganze Tal für uns allein. Am Gipfel begegnen wir 3 jungen Schweizer, die bereits wieder abfahren. Wir haben den Gipfel für uns. Herrliche Fernsicht auf das Bernina Massiv. Dort drüben geht gerade die Autobahn auf den Piz Palü rauf.

 

Zu Mittag sind wir wieder zurück bei der Diavolezza Talstation. Es gibt eine kleine Terrasse mit verlockenden Sonnenliegen. Die gehören uns für die nächsten 2 Stunden und wir bruzzeln in der Sonne.

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Talstation Diavolezza Bahn

Wir hatten uns entschieden zum Ziel der abgesagten AV Tour zu gehen. Das Rifugio Saoseo (1990m) liegt im Val de Campo. Um dort hin zu kommen müssen wir erst mal unsere Ausrüstung für 1h15min schultern und taleinwärts marschieren.

Auf der Hütte werden wir noch mit den letzten Sonnenstrahlen belohnt. Bruno, der Hüttenwirt ist genial. Natürlich kennt er meine Tante. Früher war sie mit meinen Cousins öfter im Val de Campo. Bruno schlägt uns auch ein paar Routen für die nächsten Tage vor. Wir einigen uns auf eine Runde mit 1500HM und 20km. Ich bin ja mal gespannt ob ich mich in den Schweizer Bergen zurechtfinde.

22.00 Uhr. Hüttenruhe. Müde fallen wir in unser Bett.

Am Samstag starten wir mit einer Münchner Alpenvereinsgruppe. Sie haben die selbe Route vor: Aufstieg zum Piz val Nera (2991m), Abfahrt ins Val Nera, über das La Valletta hinauf zum Pass da Val Mera (2671m) und wieder hinunter zum Rifugio. Piece of Cake.

Die Schneelage ist dürftig und hinauf zum Piz val Nero braucht es die Harscheisen. Die Navigation klappt erstaunlich gut, auch die Münchner Gruppe geht uns inzwischen nach.

Kurze Pause am Gipfel. Die Pulverschnee Abfahrt auf dem unverspurten Nordhang ist einfach nur genial! Auch hier klappt die Orientierung und wir fellen auf 2200m wieder auf. Langgezogen und flach geht es das einsame Tal einwärts. Der Wind bläst uns entgegen aber wir sind gut ausgerüstet. Meditativ geht voran. Alles weiss. Einfach taleinwärts. Der Wind pfeift. Monoton setzen wir einen Fuß vor dem anderen.

Am Pass da Val Mera setzen wir uns hinter einen Felsen und stärken uns. Die Münchner Gruppe ist inzwischen nicht mehr zu sehen. Wir blicken direkt auf den Piz Ursera, unser eigentliches Ziel der Alpenvereinstour.

Es folgt noch eine steile Firnschnee Abfahrt durch Felsen und über Bäche. Die letzten Kilometer sind aper und wir stapfen glücklich und zufrieden zurück zum Rifugio.

Beim Weissbier vor der Hütte besprechen Lisa und ich den Sonntag. Die Wettervorhersage ist schlecht und der Schnee nicht so toll. Wir entscheiden uns zurück zur Tante Rosi nach Poschiavo zu fahren. Also gleiche Procedure: Ski und Schuhe auf den Rucksack und 1h zurück zum Auto.

Sonntag morgen habe ich beim Frühstück noch die Idee den Gletschergarten bei Cavaglia zu besuchen. Über Almwiesen und Lärchenwälder geht es auf 1700m. Bei Cavaglia haben die Gletscher vor Tausenden Jahren symmetrische Töpfe in den Stein geformt. Einige dieser Töpfe sind 10m tief.

Wir wandern alles allein. Keine Menschenseele weit und breit (ok, wer kommt auch am Sonntag auf die Idee um 8.00Uhr auf 1700m rauf zu wandern.

Ich möchte Lisa unbedingt noch den Blick von Alp Grüm auf den Piz Palü Gletscher zeigen. Diese 400HM vergehen schnell, obwohl sich hier auf 2000m doch schon etwas Schnee breit macht (wir haben den 2. April!). Am Bahnhof von Alp Grüm bietet sich ein unglaublicher Blick auf den Gletscher den Piz Palü.

Mit dem Zug tuckern wir wieder zurück nach Poschiavo. Für den Downhill von 2100m (Alp Grüm) auf 1000m (Poschiavo) braucht die Bernina Bahn 45min. Ich wette ich wäre mit Laufen schneller unten 🙂

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Aus der Küche von Tante Rosi duftet schon das Sonntagsessen, dass wir uns jetzt schon verdient haben.

Was für ein Wochenende! Genug Action und auch das richtige Maß an relaxen, die Sonne und Berge genießen. Bei der Heimfahrt stellen wir uns bereits vor was wir alles anstellen könnten wenn wir eine ganze Woche im Puschlav sein könnten….

Links:

Skitouren und Risiko Assessment: http://www.skitourenguru.ch/

Lawinen Bulletin Schweiz: http://www.slf.ch/

Rifugio Saoseo, Val di Campo: http://www.saoseo.ch/

Skitour Piz Minor: http://www.gipfelbuch.ch/tourenfuehrer/gipfel/id/4464/Piz_Minor

Skitour Piz val Nera: http://www.gipfelbuch.ch/tourenfuehrer/routen/id/3232

 

 

Chamonix 2016: CCC crewing für Meex

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Mein Rennen in Chamonix ist vorbei. Ich kann wieder aufrecht gehen. Wie es mir ergangen ist könnt ihr hier nachlesen.

Heute läuft Meex sein erstes 100km Rennen und zusammen mit Lisa sind wir seine Crew.

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Meex wird ca. 15h unterwegs sein. Damit er sich aufs Laufen konzentrieren kann, betreuen wir ihn. Unsere Hauptaufgaben werden sein:

  • Auf der Strecke anfeuern
  • bei Verpflegungspunkten alles vorbereiten was Meex braucht
  • Backup Sachen dabei haben (T-shirt, Stöcke, Schuhe)

Wir haben erleichterte Bedingungen, da das Wetter super ist und es keine Anzeichen für Regen gibt.

Der Plan ist also folgender: Wir bringen Meex zum Start nach Courmayeur.

Lisa und ich möchten uns einen tollen Tag in den französischen Alpen machen, daher werden wir vom Refugee Bonatti zum Grand Col Ferret wandern (1000HM). Dort werden wir Meex das erste mal auf der Strecke treffen (KM30)

Danach fahren wir über den MontBlanc Tunnel zurück und warten auf Meex bei den Verpflegungsstationen Trient (KM72) und Vallorcine (KM83).

Beim Start in Courmayeur ist ein Gewusel: über 1000 Läufer nehmen die 100km Strecke in Angriff.

Nach einem Capuccino (Wir sind ja schließlich in Italien!) und ein Stopp in der Bäckerei um Focaccia zu holen geht es für Lisa und mich Richtung Col Ferret. Wir starten unseren Anstieg zum Refugio Bonatti. Auwei, meine Beine waren auch schon mal lockerer. Vom Refugio aus geht ein wunderschöner Trail immer auf gleicher Höhe ins Tal hinein. Wunderschön!!! Postkartenmotive alle 5m.

Kurz vor dem Anstieg zum Col de Ferret düsen die 3 Führenden an uns vorbei. Moritz auf der Heide hat hier noch ein Lächeln als 3 im Gesicht. Leider kann er das Rennen aber nicht beenden.

Wir starten nach den Top 5 mit dem Anstieg. Auch die Spitzenläufer laufen hier nicht, sondern gehen diese 1000HM hinauf. Dieser Anblick bringt mich zum schmunzeln. Uns überholt gerade der nächste Läufer. Lisa hat heute einen schnellen Bergschritt und bleibt quasi dran. Der Läufer denkt sich sicher: Hä?? In welchem Rennen bin ich? Die Wanderer überholen mich jetzt schon. Ich denke: Meine Wadeln brennen! Ich komme Lisa nicht mehr hinterher! Bitte langsamer!!! Bevor Lisa den Läufer überholt, hat sie erbarmen mit mir und schaltet einen Gang zurück. Puhh…war ich froh…

Am Col de Ferret warten schon die Fans und Betreuer. Wir machen es uns in der Sonne gemütlich und packen unsere Foccacia aus. Und dann sehe ich auch schon Meex daherkommen! Er liegt so um Platz 90. Top!!

Meex macht einen guten Eindruck. Er hat keine Beschwerden und ist gut drauf! Nach 1min ist er schon im Downhill nach La Fouly.

Lisa und ich haben keinen Stress und schauen dem treiben noch eine Weile zu. Es kommen immer mehr Läufer am Gipfel an.

Wir fahren inzwischen über den MontBlanc Tunnel zurück nach Chamonix und weiter nach Trient. Trient ist eine offizielle Verpflegungsstation. Auch für die Verpfleger :-). Die Musik spielt, es gibt Bier, Wein, Fondue im Festzelt. Meex kommt zur Verpflegung. Ich bin nervöser als Meex. Er trinkt etwas, isst ein bisschen, füllt die Wasserflaschen auf und ist wieder raus. Meex ist gut drauf, er ist relaxed und möchte gleich wieder raus auf den Trail. Super!

Weiter gehts nach Vallorcine. Hier müssen wir etwas länger auf Meex warten. Wir holen uns was zum trinken und machen es uns auf der Wiese beim Downhill gemütlich. Die Sonne geht gerade unter und in der Dämmerung schalten die ersten Läufer ihre Stirnlampen ein. Trailrunning Romantik…

Gleiches Spiel wie vorher, Meex ist gut drauf, und wieder raus in die Nacht. Noch 20km für Meex. Auf zum letzten Berg!

Inzwischen hat Michel Lanne (FRA) den CCC gewonnen und jeder Läufer wird in Zielnähe ö gefeiert. Obwohl wir seit 5 Uhr früh auf den Beinen sind, bin ich noch voll Adrenalin und bin voll nervös. Ich sehe die Zwischenzeiten von Meex. Er ist bereits in den Top 50. Um Mitternacht gehe ich hinunter in den Zielbereich. Meex müsste jetzt jeden Moment kommen. Endlich taucht sein Neongrünes T-shirt auf! Ich laufe die letzten 500m mit Meex bis kurz vors Ziel! Geschafft!

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Chamonix 2016: Mein Rennen

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2016 waren Meex, Lisa und ich beim UTMB in Chamonix. Naja, gelaufen bin ich den OCC (56km) und Meex den CCC (110km). Aber die ganze Woche war ein Erlebnis.

Die ganze Stadt war im Trailrunning Fieber. Jeder Shop hatte Vorträge, Weinverkostung mit Francois d’Haene, Seb Chegnau ist ebenfalls dort; an der nächsten Ecke steht The North Face und Fernanda Maciel und macht ein “Mountain Athletics” Workout. Compressport lädt ein zum Warm-up Run mit anschließendem Organic Tea. Tony Krupizka radelt (natürlich!) in der Früh an mir vorbei während ich ein Baguette hole. SURREAL!!!

Da fällt es schwer sich auf das Rennen zu konzentrieren.

Am Tag vor meinem Rennen laufen Meex und ich noch die letzten Kilometer ab. Bjak kommt ebenfalls von seinem Morgen Joggerl zurück, bevor er wieder im Hochkönigman/ATRA Stand steht. Später, als wir die Startnummern holen, schauen wir auf der EXPO bei ihnen vorbei. Auch beim Stand vom Großglockner Ultra quatschen wir mit Hubert Resch.

Am Nachmittag finde ich echt noch ein paar Stunden wo ich mich ein bisschen zurücklehnen und relaxen kann.

Nach einer gemütlichen kleinen Pasta Party mit Monika und Stefan geht es dann früh ins Bett. Die TDS Läufer kommen alle paar Minuten ins Ziel. Unser Apartment (airBnB, sowas von genial) ist 100m neben der Ziellinie. Ich bekomme doch noch etwas Schlaf ab…

Raceday.

Lisa, Meex und ich fahren nach Orsiere zum Start. Ich trinke noch ein paarmal von meinem GU. Ooops, das hab ich ja auf Verdacht gekauft und vorher nie ausprobiert….Wie kann mir so ein Anfängerfehler nur passieren? Es bleibt dann so ein komisches Gefühl im Magen, und ich wechsle zu Wasser.

Auf geht’s! Nach km1 geht mein Schuhband auf und ich muss stehenbleiben um es wieder zu binden. Na Super! Anscheinend hat mir Meex noch am Start gesagt das mein Schuhband offen ist, aber ich war so im Tunnel, dass ich nichts mehr mitbekommen habe. Beim Start zu meinem wichtigsten Rennen mache ich also so alle Anfängerfehler die es nur gibt.

Ok, nach den hektischen ersten Kilometern komme ich in einen Rhytmus. Es geht Richtung Champex-Lac. Es geht ein Stück dem See entlang und man kann gut Tempo machen. Uli Steck und ich treffen uns im Rennen gefühlte 1000mal. Einmal ist er vorne, dann wieder ich.

 

Es wird warm. Der August 2016 ist sehr warm. Auch am Renntag brennt die Sonne auf die Läufer. Mir macht die Sonne nicht viel, ich brauche nur immer genug zu trinken. Meine 2 Softflasks sind gerade leer. Es geht den Berg hoch. Es ist der zweite lange Anstieg von Trient nach Vallorcine. Ich drehe den Wasserschlauch am Wegrand auf. Der wird vom Bauer sein für die Kühe. Ich bin gerade beim trinken und denke mir: “ist das auch wirklich trinkwasser?”. Der Anstieg geht noch ein paar Kilometer und daher hat mein Gehirn Zeit genug sich die Horrorscenarios auszumalen: GU Elektrolyte, die ich noch nie getestet habe, Wasser mit verunreinigtem Wasser: Mein Magen kann das gar nicht vertragen! Es war eine self-fulfilling prophecy. Beim anschließenden Downhill war ich am Ende. Mein Bauch rumpelte als wäre er mit Wackelsteinen gefüllt. Ich musste extrem Tempo rausnehmen und ich wusste nicht ob ich nach Vallorcine weiterlaufen könnte.

Und das passiert mir auf einem der genialsten Downhills die ich je gelaufen bin!!! Es geht unendlich lang runter, Technische Passagen wechseln mit Schotterstraßen. Und ich muss Leute vorbeilassen!!!!!

Bei der Verpflegungsstation Vallorcine warten Lisa, Meex, Monika und Stefan. Sie geben mir Motivation für die nächsten Kilometer. Ich lasse mir Zeit, trinke, esse was gscheites (Gels, Bananen und Orangen). Quatsche mit Uli Steck.

Ok, raus mit mir auf die letzten Kilometer! Der Magen hat sich beruhigt, ich reiss mich zusammen, trinke nur mehr gscheites Wasser.

Der Rhytmus ist wieder zurück und ich laufe mit der besten Frau zum letzten Anstieg. Ich freu mich dass der Anstieg nicht so lang geht wie ich dachte. Beim Downhill dreh ich voll auf und geb Gas! Auf einmal liegt ein Läufer auf der Strecke. Krämpfe! Sonst alles ok. Weiter gehts. Nach einer Minute liegt wieder ein Läufer in den Moosbeerbüschen. Er will nur noch schlafen. Alarm! Dehydrierung!! Ich rede auf ihn ein er soll was trinken; etwas später kommt die erste dame und sie fragt ebenfalls was los ist. Nach ein paar metern ist schon die Bergrettung im Anmarsch und ich bin froh dass sich ein Profi um den Läufer kümmert.

Es war also doch nicht der letzte Anstieg! Nochmal geht es rauf auf fast 2000m, aber ich fühle mich jetzt extrem gut. Ich kann auf eine Gruppe Läufer aufschließen und so geht es hinauf zur letzten Verpflegung La Flegere. Oben bin ich tot, aber jetzt geht es nur noch bergab nach Chamonix.

Nach 56km, 3500HM und  6h50min komme ich ins Ziel in Chamonix. Ich laufe durchs Spalier der Zuschauer. 22er Platz. Super!

Ich sitze noch eine gefühlte Ewigkeit bei der Zielverpflegung und schau dass ich wieder Wasser aufnehme.

Fazit: Auch der OCC (56km), die “Kinderstrecke” der UTMB Woche ist hart, aber wunderschön. Gut laufbar, vieeeele Höhenmeter und super Downhills. Und viel Zeit um viel zu erleben.

Vielen Dank an Lisa, Meex, Monika und Stefan die mich verpflegt haben und mich wieder aufgebaut haben als ich extrem am Sand war!!!! Danke!

 

 

Rückblick 2016

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Schon ein bissl spät für einen 2016er Rückblick. Aber es war viel los letztes Jahr. Deshalb kommt hier ein Rückblick über meine Highlights im Laufjahr 2016.

  • Tiroler Crosslaufserie und TM Crosslauf: Ich mag Crossläufe. Kurze, knackige Anstiege und schwerer, tiefer Boden. Ich fühle mich bei solchen Verhältnissen wohl. In Tirol gibt es jetzt seit einigen Jahren die Crosslaufserie als Vorbereitung auf die Tiroler/österr. Meisterschaften. Und die TM war auch 2016 wieder in Itter. Gatschhupfn extrem! Ich freute mich über den Tiroler Vize-Meistertitel in der M35 Klasse.

Ach ja: Crosslauf heißt in Tirol zu 90% Schneegestöber…

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  • Stramilano und Rotterdam Marathon: Im Frühjahr gibt’s wie auch die Jahre zuvor einen Halbmarathon und dann einen Marathon. Beim Stramilano Mailand war ich bereits zum 3. Mal am Start. Gemeinsam mit Thomas Farbmacher, Markus Reich und Stephan Erlenbacher hatten wir jede Menge Spaß in Mailand. Sogar ein Tiroler Abend mit Sophie, Fredi und Christian ging sich aus. Am Sonntagvormittag war es dann soweit. Gemeinsam mit 6000 Läufern ging es auf die Schnelle Strecke. Es war wieder alles perfekt. 12Grad, wenig Wind und viele schnelle Italiener zogen mich mit. Und ich war nach 1:18:32 im Ziel. 1:18 im Halbmarathon!!! Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich jemals eine Zeit unter 1:20 laufe. Das war ein Traum! 2 Wochen später stand dann der Marathon in Rotterdam auf dem Programm. Gemeinsam mit Meex hatten wir ein super Wochenende in den Niederlanden. Relaxed und gemütlich schauten wir uns die Stadt an, bis wir dann Sonntag morgen am Start standen. Wow, was für eine Stimmung, es kommt wieder Gänsehaut feeling auf wenn ich daran zurückdenke. Und das Rennen lief super. Zumindest bis km30. Danach wurde es zach! Und der Mann mit dem Hammer kam. Ich weiß nur noch dass ich auf der letzten Schleife wie in Zeitlupe unterwegs war. Der Blick auf die Uhr bestätigte das auch. Am Ende war ich nach 2:46:12 im Ziel! Meine PB nochmal um 3min gedrückt! Meex wartete bereits im Ziel (2:35, einfach Wahnsinn). Im Zielbereich setzten/legten wir uns in die Sonne und schauten dem Treiben zu. Wir konnten auch nicht mehr gehen…
  • Innsbruck Trailrunning Festival: Ein paar Wochen nach dem Marathon lief ich die 65km beim Innsbrucker Trailrunning Festival. Der Plan war es als Traininglauf anzugehen, da ich noch nie eine 65km Distanz gelaufen bin. Auf meinen Hometrails lief es locker und nach 30km war ich ziemlich allein, da die ganzen 25km Läufer bereits im Ziel waren. 10km lang sah ich keine Läufer. Dann kam mal wieder einer den ich einholte. Und später wieder einer. Auf einmal war ich in 2. Position! Die letzten 10km schmerzten extrem. Aber die Aussicht auf Platz 2 treibt einen mächtig an! Und schön langsam gefallen mir die echten Ultra-Distanzen nach km50 🙂
  • Koasamarsch Ebbs: Der Koasamarsch ist auch sowas wie ein Heimrennen als Tiroler Unterlandler. Ein Geheimtipp! Und mein erster Tagessieg! Ich kontrollierte von anfang an das Feld und konnte mich bald absetzen. An der Vorderkaiserfelderhütte schloß Peter Holzknecht auf, aber beim nächsten Downhill konnte ich ihn dann abschütteln. Durch das schöne, saukalte Kaisertal ging es wieder retour nach Kufstein und Ebbs. Die Angst von meinen Verfolgern saß mir im Nacken. Am Ende konnte ich mit 5min Vorsprung auf Peter gewinnen. Mein erster Tagessieg! Gewaltig. Das wird immer was besonderes bleiben.
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Koasamarsch Ebbs. Sauwetter, aber gewonnen!!!

  • Eiger Ultra Trail Grindelwald:Sowas von wunderschön! Vom Trail und vom Panorama eine der schönsten Strecken die ich je gelaufen bin. Oberhammer. Wenn ich allein an den “Märchenwald-Downhill” kurz vor Burglauenen. Technischer gehts nicht mehr! mit 1m Stufen über butterweichen Nadelwald weg, Wurzeln die ihre Hände nach deinen Füßen ausstrecken und Haarnadel Kurven um moosbewachsene Bäume. Ich dachte entweder springt jetzt Rumpelstilzchen oder eine Prinzessin hinterm nächsten Baum hervor (Es war schon bei km45. Vielleicht war ich schon etwas dehydriert)
  • UTMB: Der ist eine eigene Geschichte (kommt hoffentlich bald). Dort gibt es so viele Emotionen, die können nicht zusammengefasst werden
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UTMB Chamonix 2016 – OCC

  • Tour de Tirol: Österr. Bergmarathon Meisterschaften. Mein erster Österr. Meister in der M35 Klasse! Wahnsinn!!!
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Zieleinlauf Hohe Salve 1800m bei Schneefall.

Trailrunning auf der Nordkette. Im Januar.

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2017 startet ohne Schnee. Für Skitourengeher ein Desaster. Die Tourenski rasseln öfter über Steine als über Schnee.

Für Trailrunner ist das herrlich!

Super Wetter für Ausflüge auf das Brandjochkreuz (2268m) und auf die Seegrube. Und diese Ausflüge starten direkt vor der Haustüre in Kranebitten (700m).

Am 1.1. wanderten Lisa und ich bei herrlichem Sonnenschein schnurstracks gerade rauf von 700m auf 2269m (Klammgeist-Rauschbrunnen-Aspachhütte-Jagdhütte-Brandjochkreuz). Wir waren nicht die einzigen mit dieser Idee. Auf der Nordkette war ganz schön was los an diesem Neujahrstag.

Tags darauf nutzte ich nochmal das gute Wetter und lief über den Stangensteig zum Höttinger Bild. Von dort ging es 1000HM rauf auf die Seegrube. Retour ging es über den Achselboden und den Durrachsteig zur Aspach Hütte. Der Downhill runter zum Rauschbrunnen kratzte am Rekord (siehe Strava Segment).

Strava: https://www.strava.com/activities/818790330

 

Ok, es war Jänner und es war dementsprechend kalt.

Ok, an manchen schattigen Stellen war Schnee/Eis und ein guter Schuh war Vorraussetzung.

Aber es war eine Mords Gaudi!

Hometrails: Kitzbühler Alpen

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Ich wohne in Westendorf bei Kitzbühel, Tirol. Trail Running Supreme. Berglauf Deluxe. Es ist einfacher für mich einenen geilen technischen Trail zu laufen als eine flache Strecke für Intervalle zu finden.

Bei mir in Westendorf, Kitzbühler Alpen, sind die Trails sanft und flauschig und schmiegen sich an die Almwiesen und Grasberge.

Hier sind meine liebsten Hometrails:

  1. Hohe Salve.

Die Hohe Salve (1828m) kann man von allen Seiten rauflaufen. Von Hopfgarten, Itter, Söll, Brixen oder Westendorf.

Es startet mit angenehmer Steigung zur Alpenschule. Gerade am Morgen gibt’s hier die besten Sonnenaufgänge über Kitzbühel.

Auf knackigen Trails geht es über die Speicherseen für die Winterbeschneiung und dann weiter zur Kalbersalve. Ab hier geht es dann fast gerade den letzten Teil auf den Gipfel. Extrem steil und meistens in brütender Hitze die letzten Serpentinen. Kühe stehen im Weg, da es der einzige ebene Platz ist.

Vom Gipfel hat man eine grandiose Aussicht. Im Norden, hinter Kufstein ist die Ebene in Deutschland. Im Osten das steinerne Massiv des Wilden Kaisers. Im Süden sind die schneebedeckten dreieinhalb Tausender Gipfel der Hohen Tauern.

Nach dem Energie Tanken am Gipfel geht es zuerst den gleichen Weg zurück, aber dann links über die Filzalm nach Hochbrixen. Von dort ist ein genialer Downhill hinunter nach Brixen. Steil, Schnell und Technisch, genau wie ich es mag.

 

  1. Der Nachtsöllberg in Westendorf (Talkaser auf 1850m)

Auf der Westendorfer Seite ist der Nachtsöllberg mein Spielplatz. Von Bichling geht es sofort mit Trails los zum Zieplhof und zur alten Mittelstation. Über Stimmlach zum Wasserfallweg nach Fleiding. Hier spielt der Weg und der Wald die Hauptrolle. Hinter jeder Kurve kommt der nächste Wasserfall. Der Alpenrosentrail ist dann einer meiner liebsten Strecken. Ein 3 km Trailstück von Hampfern zur Alpenrosenhütte. Wunderschön verwinkelt und technisch. Ab hier geht es quasi gerade runter ins Dorf. 1000Höhenmeter Downhill auf puren Trails.

  1. Wiegalm

Diese Runde ist schon etwas mächtiger. Es sind über 25km und ebenfalls 1000HM. Es geht nach Brixen in das langezogene Brixenbachtal. Der Weg windet sich dann hinauf zur Wiegalm und geht weiter zur Bergstation der Ki-West Gondel. Wer noch Saft in die Wadeln hat kann auch noch den Gampenkogel (1957m) mitnehmen. Über den Lawinenhang geht es zurück Richtung Talkaser.

Es gibt noch massig weitere Runden, Kombinationen und große oder kleinere Trails. Durch den großen Ausbau des Schigebiets sind überall Forststraßen. Das ist Segen oder Fluch. Man kann über die Forstwege bequem die Berge erkunden, aber die kleinen Trails und Gehwege werden immer mehr verdrängt.

  1. Windautalrunde

Wenn man weit weg von der Zivilisation, von den Skibergen und Forstautobahnen kommen will ist hier mein Tipp: Die große Windautal Runde (33km, 2000HM). Vom Startplatz Schrandlhof geht es hinauf aufs Floch (2057m). Dann geht es immer am Grat entlang bis zum Gamsbeil (2169m). Das sind 9km laufen am Grat auf 2000m!!!! Das ist immer wieder der Hammer! Von der Miesenbachalm bis zur Scheibenschlag Niederalm kann man sich etwas ausrasten, bevor es über die Schönaualm wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht. Diese Tour geht sich bei mir vielleicht 1-2 mal im Jahr aus. Aber ich genieße sie jedes mal, da es etwas ganz Besonderes ist.

Michael auf Strava: https://www.strava.com/athletes/4660177

Dynafit Trailheroes auf Strava: https://www.strava.com/clubs/199266