Chamonix 2016: CCC crewing für Meex

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Mein Rennen in Chamonix ist vorbei. Ich kann wieder aufrecht gehen. Wie es mir ergangen ist könnt ihr hier nachlesen.

Heute läuft Meex sein erstes 100km Rennen und zusammen mit Lisa sind wir seine Crew.

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Meex wird ca. 15h unterwegs sein. Damit er sich aufs Laufen konzentrieren kann, betreuen wir ihn. Unsere Hauptaufgaben werden sein:

  • Auf der Strecke anfeuern
  • bei Verpflegungspunkten alles vorbereiten was Meex braucht
  • Backup Sachen dabei haben (T-shirt, Stöcke, Schuhe)

Wir haben erleichterte Bedingungen, da das Wetter super ist und es keine Anzeichen für Regen gibt.

Der Plan ist also folgender: Wir bringen Meex zum Start nach Courmayeur.

Lisa und ich möchten uns einen tollen Tag in den französischen Alpen machen, daher werden wir vom Refugee Bonatti zum Grand Col Ferret wandern (1000HM). Dort werden wir Meex das erste mal auf der Strecke treffen (KM30)

Danach fahren wir über den MontBlanc Tunnel zurück und warten auf Meex bei den Verpflegungsstationen Trient (KM72) und Vallorcine (KM83).

Beim Start in Courmayeur ist ein Gewusel: über 1000 Läufer nehmen die 100km Strecke in Angriff.

Nach einem Capuccino (Wir sind ja schließlich in Italien!) und ein Stopp in der Bäckerei um Focaccia zu holen geht es für Lisa und mich Richtung Col Ferret. Wir starten unseren Anstieg zum Refugio Bonatti. Auwei, meine Beine waren auch schon mal lockerer. Vom Refugio aus geht ein wunderschöner Trail immer auf gleicher Höhe ins Tal hinein. Wunderschön!!! Postkartenmotive alle 5m.

Kurz vor dem Anstieg zum Col de Ferret düsen die 3 Führenden an uns vorbei. Moritz auf der Heide hat hier noch ein Lächeln als 3 im Gesicht. Leider kann er das Rennen aber nicht beenden.

Wir starten nach den Top 5 mit dem Anstieg. Auch die Spitzenläufer laufen hier nicht, sondern gehen diese 1000HM hinauf. Dieser Anblick bringt mich zum schmunzeln. Uns überholt gerade der nächste Läufer. Lisa hat heute einen schnellen Bergschritt und bleibt quasi dran. Der Läufer denkt sich sicher: Hä?? In welchem Rennen bin ich? Die Wanderer überholen mich jetzt schon. Ich denke: Meine Wadeln brennen! Ich komme Lisa nicht mehr hinterher! Bitte langsamer!!! Bevor Lisa den Läufer überholt, hat sie erbarmen mit mir und schaltet einen Gang zurück. Puhh…war ich froh…

Am Col de Ferret warten schon die Fans und Betreuer. Wir machen es uns in der Sonne gemütlich und packen unsere Foccacia aus. Und dann sehe ich auch schon Meex daherkommen! Er liegt so um Platz 90. Top!!

Meex macht einen guten Eindruck. Er hat keine Beschwerden und ist gut drauf! Nach 1min ist er schon im Downhill nach La Fouly.

Lisa und ich haben keinen Stress und schauen dem treiben noch eine Weile zu. Es kommen immer mehr Läufer am Gipfel an.

Wir fahren inzwischen über den MontBlanc Tunnel zurück nach Chamonix und weiter nach Trient. Trient ist eine offizielle Verpflegungsstation. Auch für die Verpfleger :-). Die Musik spielt, es gibt Bier, Wein, Fondue im Festzelt. Meex kommt zur Verpflegung. Ich bin nervöser als Meex. Er trinkt etwas, isst ein bisschen, füllt die Wasserflaschen auf und ist wieder raus. Meex ist gut drauf, er ist relaxed und möchte gleich wieder raus auf den Trail. Super!

Weiter gehts nach Vallorcine. Hier müssen wir etwas länger auf Meex warten. Wir holen uns was zum trinken und machen es uns auf der Wiese beim Downhill gemütlich. Die Sonne geht gerade unter und in der Dämmerung schalten die ersten Läufer ihre Stirnlampen ein. Trailrunning Romantik…

Gleiches Spiel wie vorher, Meex ist gut drauf, und wieder raus in die Nacht. Noch 20km für Meex. Auf zum letzten Berg!

Inzwischen hat Michel Lanne (FRA) den CCC gewonnen und jeder Läufer wird in Zielnähe ö gefeiert. Obwohl wir seit 5 Uhr früh auf den Beinen sind, bin ich noch voll Adrenalin und bin voll nervös. Ich sehe die Zwischenzeiten von Meex. Er ist bereits in den Top 50. Um Mitternacht gehe ich hinunter in den Zielbereich. Meex müsste jetzt jeden Moment kommen. Endlich taucht sein Neongrünes T-shirt auf! Ich laufe die letzten 500m mit Meex bis kurz vors Ziel! Geschafft!

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Chamonix 2016: Mein Rennen

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2016 waren Meex, Lisa und ich beim UTMB in Chamonix. Naja, gelaufen bin ich den OCC (56km) und Meex den CCC (110km). Aber die ganze Woche war ein Erlebnis.

Die ganze Stadt war im Trailrunning Fieber. Jeder Shop hatte Vorträge, Weinverkostung mit Francois d’Haene, Seb Chegnau ist ebenfalls dort; an der nächsten Ecke steht The North Face und Fernanda Maciel und macht ein “Mountain Athletics” Workout. Compressport lädt ein zum Warm-up Run mit anschließendem Organic Tea. Tony Krupizka radelt (natürlich!) in der Früh an mir vorbei während ich ein Baguette hole. SURREAL!!!

Da fällt es schwer sich auf das Rennen zu konzentrieren.

Am Tag vor meinem Rennen laufen Meex und ich noch die letzten Kilometer ab. Bjak kommt ebenfalls von seinem Morgen Joggerl zurück, bevor er wieder im Hochkönigman/ATRA Stand steht. Später, als wir die Startnummern holen, schauen wir auf der EXPO bei ihnen vorbei. Auch beim Stand vom Großglockner Ultra quatschen wir mit Hubert Resch.

Am Nachmittag finde ich echt noch ein paar Stunden wo ich mich ein bisschen zurücklehnen und relaxen kann.

Nach einer gemütlichen kleinen Pasta Party mit Monika und Stefan geht es dann früh ins Bett. Die TDS Läufer kommen alle paar Minuten ins Ziel. Unser Apartment (airBnB, sowas von genial) ist 100m neben der Ziellinie. Ich bekomme doch noch etwas Schlaf ab…

Raceday.

Lisa, Meex und ich fahren nach Orsiere zum Start. Ich trinke noch ein paarmal von meinem GU. Ooops, das hab ich ja auf Verdacht gekauft und vorher nie ausprobiert….Wie kann mir so ein Anfängerfehler nur passieren? Es bleibt dann so ein komisches Gefühl im Magen, und ich wechsle zu Wasser.

Auf geht’s! Nach km1 geht mein Schuhband auf und ich muss stehenbleiben um es wieder zu binden. Na Super! Anscheinend hat mir Meex noch am Start gesagt das mein Schuhband offen ist, aber ich war so im Tunnel, dass ich nichts mehr mitbekommen habe. Beim Start zu meinem wichtigsten Rennen mache ich also so alle Anfängerfehler die es nur gibt.

Ok, nach den hektischen ersten Kilometern komme ich in einen Rhytmus. Es geht Richtung Champex-Lac. Es geht ein Stück dem See entlang und man kann gut Tempo machen. Uli Steck und ich treffen uns im Rennen gefühlte 1000mal. Einmal ist er vorne, dann wieder ich.

 

Es wird warm. Der August 2016 ist sehr warm. Auch am Renntag brennt die Sonne auf die Läufer. Mir macht die Sonne nicht viel, ich brauche nur immer genug zu trinken. Meine 2 Softflasks sind gerade leer. Es geht den Berg hoch. Es ist der zweite lange Anstieg von Trient nach Vallorcine. Ich drehe den Wasserschlauch am Wegrand auf. Der wird vom Bauer sein für die Kühe. Ich bin gerade beim trinken und denke mir: “ist das auch wirklich trinkwasser?”. Der Anstieg geht noch ein paar Kilometer und daher hat mein Gehirn Zeit genug sich die Horrorscenarios auszumalen: GU Elektrolyte, die ich noch nie getestet habe, Wasser mit verunreinigtem Wasser: Mein Magen kann das gar nicht vertragen! Es war eine self-fulfilling prophecy. Beim anschließenden Downhill war ich am Ende. Mein Bauch rumpelte als wäre er mit Wackelsteinen gefüllt. Ich musste extrem Tempo rausnehmen und ich wusste nicht ob ich nach Vallorcine weiterlaufen könnte.

Und das passiert mir auf einem der genialsten Downhills die ich je gelaufen bin!!! Es geht unendlich lang runter, Technische Passagen wechseln mit Schotterstraßen. Und ich muss Leute vorbeilassen!!!!!

Bei der Verpflegungsstation Vallorcine warten Lisa, Meex, Monika und Stefan. Sie geben mir Motivation für die nächsten Kilometer. Ich lasse mir Zeit, trinke, esse was gscheites (Gels, Bananen und Orangen). Quatsche mit Uli Steck.

Ok, raus mit mir auf die letzten Kilometer! Der Magen hat sich beruhigt, ich reiss mich zusammen, trinke nur mehr gscheites Wasser.

Der Rhytmus ist wieder zurück und ich laufe mit der besten Frau zum letzten Anstieg. Ich freu mich dass der Anstieg nicht so lang geht wie ich dachte. Beim Downhill dreh ich voll auf und geb Gas! Auf einmal liegt ein Läufer auf der Strecke. Krämpfe! Sonst alles ok. Weiter gehts. Nach einer Minute liegt wieder ein Läufer in den Moosbeerbüschen. Er will nur noch schlafen. Alarm! Dehydrierung!! Ich rede auf ihn ein er soll was trinken; etwas später kommt die erste dame und sie fragt ebenfalls was los ist. Nach ein paar metern ist schon die Bergrettung im Anmarsch und ich bin froh dass sich ein Profi um den Läufer kümmert.

Es war also doch nicht der letzte Anstieg! Nochmal geht es rauf auf fast 2000m, aber ich fühle mich jetzt extrem gut. Ich kann auf eine Gruppe Läufer aufschließen und so geht es hinauf zur letzten Verpflegung La Flegere. Oben bin ich tot, aber jetzt geht es nur noch bergab nach Chamonix.

Nach 56km, 3500HM und  6h50min komme ich ins Ziel in Chamonix. Ich laufe durchs Spalier der Zuschauer. 22er Platz. Super!

Ich sitze noch eine gefühlte Ewigkeit bei der Zielverpflegung und schau dass ich wieder Wasser aufnehme.

Fazit: Auch der OCC (56km), die “Kinderstrecke” der UTMB Woche ist hart, aber wunderschön. Gut laufbar, vieeeele Höhenmeter und super Downhills. Und viel Zeit um viel zu erleben.

Vielen Dank an Lisa, Meex, Monika und Stefan die mich verpflegt haben und mich wieder aufgebaut haben als ich extrem am Sand war!!!! Danke!

 

 

Was bring 2017?

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2017 ist zu 1/12 schon wieder vorbei, und ich bin mir immer noch nicht ganz im Klaren was ich dieses Jahr laufen werde. 2016 war läuferisch so bombastisch. Die Rennen in Cortina, Grindelwald und Chamonix waren so over-the-top, dass ich 2017 echt Probleme habe Rennen zu finden die ähnlich interessant sind.

Im Frühjahr steht wieder ein Straßenmarathon an. Dieses Jahr wird es der Hamburg Marathon sein. Gemeinsam mit Markus Reich und Günther Schneider werden wir Hamburg rocken!

Der Ebbser Koasamarsch ist 2017 ein Muss. Ich bin als Titelverteidiger dort und freu mich, dass der Trailmarathon dieses Jahr schon erheblich größer sein wird als letztes Jahr. Dieser Lauf hat es auf jeden Fall verdient!

Bergmarathon Traunsee: 70km. Volles Programm! Seit ich den Trailer gesehen habe bin ich „hooked“. https://www.youtube.com/watch?v=9g1ArV4XE2g

Um 3.00 Uhr in der Nacht geht’s los. Inklusive 2 Klettersteige. Ich freu mich riesig! Das wird mein Highlight!

Glockner Ultra: Die 50km beim Glockner Ultra bin ich bei der Premiere 2015 schon gelaufen und es war genial. Er wurde jetzt etwas entschärft und hat „nur“ mehr 2100HM. Daher stellt sich mir die Frage ob der Glockner Ultra mein erster 100er sein könnte wenn ich mir die Volle Distanz laufe…..mal schauen…

Karwendelmarsch: Der Klassiker. 2500 Läufer und Wanderer werden Ende August von Scharnitz nach Pertisau laufen. Ich fahre derzeit oft mit dem Auto nach Garmisch. Jedesmal wenn ich in Scharnitz vorbeikomme denke ich an jene Samstagmorgen im August , an denen ich mich im Dunkeln aufgewärmt habe um dann Richtung Karwendelhaus im Morgendunst zu verschwinden. Jedesmal muss ich daran denken. Und daher freue ich mich auf den Start dieses Jahr.

https://www.youtube.com/watch?v=9FNs_zvXns8

UTSS Ultra Trail Sardinia Supramonte: Letztes Jahr war ich im Urlaub auf Sardinien in Cala Gonone. Wir wanderten Teile der Strecke des UTSS ab. Um ein paar Tag lag unser Abreisetermin vor dem Start des UTSS. Hoffentlich geht er sich dieses Jahr aus. Und das Rennen wird wärmstens von der Redaktion des Trail-Magazins empfohlen

Limone Extreme Skyrace: 30km und 2000HM. Da ist ja noch eine Rechnung offen. 2016 war ich dabei. Ich war noch platt von der Tour de Tirol eine Woche davor. Und dann liefen mir am Gardasee alle um die Ohren. Limone hat wirklich die beste Aussicht bei einem Rennen die es gibt. Fast senkrecht geht es hinunter in das Wasser des Gardasees. Fast senkrecht hinauf geht es über die schottrigen Anstiege. Teilweise gibt es Seile um sich hinaufzuziehen.

Für das BERGWELTEN Portal bekam ich eine Kamera umgehängt, welche mein Leiden dokumentierte

https://www.bergwelten.com/a/video-und-bestzeiten-das-war-der-berglauf-am-gardasee

Die Grobplanung steht also schon mal. Mal sehen ob sich noch was ergibt. Für meine Verhältnisse bin ich ja dieses Jahr noch direkt unverplant (Ich liebe es meine Wochenenden 6 Monate im Voraus zu planen. Mitreisende Läufer kennen das schon von mir. Da gibt es dann vor Ort schon mal eine detailierte Ablaufplanung )

Stramilano 2016

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…und wieder Mailand.

Bereits zum dritten mal war ich im Frühjahr beim Halbmarathon in Mailand. Wieder ein geniales Wochendende mit Sonne, Schweiß und Bestzeiten. Und dieses mal ist die Zahl der Tiroler riesig! Beim Carboloading am Samstag Abend waren wir 7 Läufer. Super!

Bereits Anfang 2016 entscheiden wir uns (Stephan, Thomas, Markus und ich), dass wir diesen März zum Halbmarathon nach Mailand fahren. Die Anmeldung auf dem Portal hatte so seine Tücken. Manche verzweifeln schon fast am Italo-Deutsch der Homepage. Wer kennt bei uns schon die Vereins Nummer im Verband? Egal, 007 oder 0815 bringt uns auch weiter 🙂

Wir 4 Tiroler machten uns also auf den Weg nach Mailand. Die Aufgaben waren klar verteilt. Ich lenkte und Meex navigierte. Im Auto half Meex das Navi. Auf dem Weg von der Parkgarage zum Apartment wurde es schon schwieriger. Nach 15min herumirren in Chinatown schauten wir uns gemeinsam die Karte an und fanden dann auch den Weg zum 400m entfernten Apartement 🙂

Ein Highlight war für mich das Apartment. Über AirBnB buchten wir ein Loft, dass 500m vom Start entfernt war. Es war genial im Industrial Design eingerichtet, riesig und hatte einen modernen Küchenblock.

Am Samstag stand locker einlaufen und Sightseeing an. Wir liefen zum Park Sempione, schauten uns den Startbereich an. In Mailand hatten wir knapp 20 Grad. Für mich war es das erste mal im Jahr um mit der kurzen Hose zu laufen.

Um die Beine zu schonen holten wir uns ein Tagesticket für die Stadtfahrräder, die es an jeder Ecke gab. Damit ging es erst mal zum Mailänder Dom die Startunterlagen abzuholen. Hier ist der Stramilano ein Traum. Für 25€ Startgeld gibt es einen Halbmarathon, ein ASICS Funktionsshirt und gutes Wetter 🙂

Danach ging es weiter zur Pizza Am. Eine kleine, unscheinbare Pizzeria. Eigentlisch schaut sie aus wie eine größere Imbissbude. Aber die Pizza wird hier von einem der besten Pizzabäcker Italiens gemacht. Und das wissen auch andere Italiener. Auch um 14.00Uhr müssen wir vor dem Lokal warten bis ein Tisch frei wird. Aber wir werden gut verköstigt und wir bekommen Prossecco und Pizzastücke auf dem Gesteig serviert. Das Essen selber ist wie immer genial. Es gibt nur 8 Pizzen zur Auswahl, kein Fleisch. Aber wer hier ein Pizza Napoli probiert, will nie mehr wo anders eine Pizza.

Am Nachmittag ist relaxen im Loft angesagt. Denn am Abend sind wir ja schon wieder beim Essen.

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Wir treffen uns mit der zweiten Tiroler Gruppe (Sophia, Fredi, Christian) beim Rosso Pomodorro. Innerhalb von einer Stunde ist die Bude knackvoll. Nudeln, Pizza, Super Kaffee, Dolce, Genial!

Raceday! Sonnig, nicht zu warm. Meex, Thomas und ich sind im 1. Startblock. Ich finde gut in das Rennen. Bei etwas Gegenwind verstecke ich mich. Ab ungefähr km10 laufe ich mit einem Italiener. Wir pushen uns gegenseitig, laufen auf andere auf und überholen sie. Wir halten unseren Schnitt und fressen die kilometer nur so auf. Auf der Zielgerade werfe ich einen Blick auf die Uhr. 1:18:30. Das muss sich noch unter 1:19 ausgehen! Überglücklich komme ich dann mit 1:18:52 ins Ziel.

Vor zwei Jahren lief ich das erste mal in Mailand. Meine Endzeit war damals 1:26:22. Ich hätte mir nie träumen lassen dass ich einmal den Halbmarathon unter 1:19 laufen kann.

Mit einem ziemlich guten Gefühl und einem dicken Smile machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg Richtung Brenner.

…und 2016?

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2016 wird noch besser!

Das Frühjahr auf der Straße:

  • Stramilano in Mailand. Zum dritten Mal. Immer wieder super! Und Schnell! Ein flacher Stadtkurs mit schon angenehmen Temperaturen stimmen auf die Straßensaison 2016 ein. Dieses mal mit starker Tiroler Beteiligung!
  • Rotterdam Marathon. Ein schneller Marathon. Hoffentlich bläst der Wind immer in die richtige Richtung…
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Foto di Giancarlo Colombo/A.G.Giancarlo Colombo

Den Sommer unterwegs:

  • Schwarzach Ultra: Familärer Ultra Trail im Pongau.
  • Cortina Trail: Das 2. mal auf den wunderschönen Trails in den Dolomiten
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Geniales Trailrunning in den Dolomiten

  • Eiger Ultra: Bin schon gespannt: Anscheinend ein super Trail in der Schweiz. Einige Bekannte haben dort ebenfalls schon zugesagt.
  • UTMB Chamonix:  Das Highlight! Auf der 56km Strecke UTMB Luft schnuppern. Danach noch Freunde auf den anderen Strecken anfeuern und die Hero’s auf den 160km um das Mont Blanc Massiv anfeuern.
  • Tour de Tirol Österreichische Meisterschaften. Eigentlich mein Heimrennen. Jetzt möchte ich auch mal dabei sein.

Das war 2015

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Ende 2015. Ein spannendes Laufjahr neigt sich dem Ende. Es gab wieder Höhen und Tiefen. Spannende Rennen und  Reinfälle. Es war meine erste Saison in der ich erst richtig verstand was eigentlich ein Trail Marathon ist.

Geniale Rennen:

Trail Marathons! Im Sommer war ich bei 4 Trailmarathons dabei:

  • Hochkönigman Maria Alm
  • Cortina Ultra Cortina d’Ampezzo
  • Großglockner Ultra
  • Karwendelmarsch

Alle diese Rennen konnte ich unter den Top10 Overall finishen. Obwohl ich mich am Hochkönig ein paar mal verlaufen habe :-). Und obwohl in Cortina über 900 Finisher waren.

Rennen zum vergessen:

Wien Marathon. Ok, ich bin am Ende eingegangen. Jetzt kenne ich auch den Mann mit dem Hammer. Aber auch die Strecke und das drumherum haben nicht gepaßt. Es wird wohl einige Zeit dauern bis ich wieder in Wien laufen werde.

Runners High:

Wir waren auf dem Cover vom Trailrunning-Szene Magazin!!!! Meex, Tom und ich waren am KAT Walk unterwegs. Innerhalb von 3 Tagen liefen wir 100km und 6000HM. Es war ein super Wochenende!

Runners Low:

Verletzungen. Nach jedem Straßenmarathon kann ich mich schon mal auf 3-4 Wochen Pause einstellen, da ein Muskel immer zwickt. Ich lerne dadurch zwar mehr auf meinen Körper zu hören und auch zu pflegen (Massage, Blackroll,…). Aber im nächsten Jahr werde ich den Straßenmarathon etwas zurückfahren. Die Regeneration nach den Trailmarathons ist einfach viel kürzer.

 

 

Und am Schluß wartet wie jedes Jahr der Silvesterlauf in Innsbruck 🙂 Happy new Year!

KAT – WALK: Das Projekt

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3 Tage. 3 Freunde. 110km und 6600HM. Das sind die Zutaten für ein Tiroler Trailrunning Wochenende.

Im Frühjahr 2015 war es soweit. Gemeinsam mit Thomas Farbmacher und Markus Reich lief ich den KAT Walk durch.

Kein Rennen, kein Streß, nur Berge, Trails und Spaß mit Freunden.

Bereits 2014 sah ich die Werbung für den neuen KAT Walk. Die Idee geisterte seit dem in meinem Kopf. Anfang 2015 nahm die Idee form an und Tom und Meex waren ebenfalls begeistert. Allein die Planung war ein Spaß. Unser Planungstreffen bei Meex lief circa so ab:

  • 1,5h laufen
  • 3h Grillen und über alles mögliche reden
  • 0,5h über den KAT Walk diskutieren 🙂

Aber im Prinzip war alles klar. Sportalpen.com und der Tourismusverband Kitzbühler Alpen Brixental unterstützten uns super!

Im  österreichischen Trail Magazin „Trailrunning-szene.at“ konnten wir unsere Story auf einer Doppelseite drucken. Das Highlight war hier natürlich dass wir es sogar aufs Cover der August Ausgabe geschafft haben! AWESOME!!!