Was bring 2017?

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2017 ist zu 1/12 schon wieder vorbei, und ich bin mir immer noch nicht ganz im Klaren was ich dieses Jahr laufen werde. 2016 war läuferisch so bombastisch. Die Rennen in Cortina, Grindelwald und Chamonix waren so over-the-top, dass ich 2017 echt Probleme habe Rennen zu finden die ähnlich interessant sind.

Im Frühjahr steht wieder ein Straßenmarathon an. Dieses Jahr wird es der Hamburg Marathon sein. Gemeinsam mit Markus Reich und Günther Schneider werden wir Hamburg rocken!

Der Ebbser Koasamarsch ist 2017 ein Muss. Ich bin als Titelverteidiger dort und freu mich, dass der Trailmarathon dieses Jahr schon erheblich größer sein wird als letztes Jahr. Dieser Lauf hat es auf jeden Fall verdient!

Bergmarathon Traunsee: 70km. Volles Programm! Seit ich den Trailer gesehen habe bin ich „hooked“. https://www.youtube.com/watch?v=9g1ArV4XE2g

Um 3.00 Uhr in der Nacht geht’s los. Inklusive 2 Klettersteige. Ich freu mich riesig! Das wird mein Highlight!

Glockner Ultra: Die 50km beim Glockner Ultra bin ich bei der Premiere 2015 schon gelaufen und es war genial. Er wurde jetzt etwas entschärft und hat „nur“ mehr 2100HM. Daher stellt sich mir die Frage ob der Glockner Ultra mein erster 100er sein könnte wenn ich mir die Volle Distanz laufe…..mal schauen…

Karwendelmarsch: Der Klassiker. 2500 Läufer und Wanderer werden Ende August von Scharnitz nach Pertisau laufen. Ich fahre derzeit oft mit dem Auto nach Garmisch. Jedesmal wenn ich in Scharnitz vorbeikomme denke ich an jene Samstagmorgen im August , an denen ich mich im Dunkeln aufgewärmt habe um dann Richtung Karwendelhaus im Morgendunst zu verschwinden. Jedesmal muss ich daran denken. Und daher freue ich mich auf den Start dieses Jahr.

https://www.youtube.com/watch?v=9FNs_zvXns8

UTSS Ultra Trail Sardinia Supramonte: Letztes Jahr war ich im Urlaub auf Sardinien in Cala Gonone. Wir wanderten Teile der Strecke des UTSS ab. Um ein paar Tag lag unser Abreisetermin vor dem Start des UTSS. Hoffentlich geht er sich dieses Jahr aus. Und das Rennen wird wärmstens von der Redaktion des Trail-Magazins empfohlen

Limone Extreme Skyrace: 30km und 2000HM. Da ist ja noch eine Rechnung offen. 2016 war ich dabei. Ich war noch platt von der Tour de Tirol eine Woche davor. Und dann liefen mir am Gardasee alle um die Ohren. Limone hat wirklich die beste Aussicht bei einem Rennen die es gibt. Fast senkrecht geht es hinunter in das Wasser des Gardasees. Fast senkrecht hinauf geht es über die schottrigen Anstiege. Teilweise gibt es Seile um sich hinaufzuziehen.

Für das BERGWELTEN Portal bekam ich eine Kamera umgehängt, welche mein Leiden dokumentierte

https://www.bergwelten.com/a/video-und-bestzeiten-das-war-der-berglauf-am-gardasee

Die Grobplanung steht also schon mal. Mal sehen ob sich noch was ergibt. Für meine Verhältnisse bin ich ja dieses Jahr noch direkt unverplant (Ich liebe es meine Wochenenden 6 Monate im Voraus zu planen. Mitreisende Läufer kennen das schon von mir. Da gibt es dann vor Ort schon mal eine detailierte Ablaufplanung )

Hometrails: Kitzbühler Alpen

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Ich wohne in Westendorf bei Kitzbühel, Tirol. Trail Running Supreme. Berglauf Deluxe. Es ist einfacher für mich einenen geilen technischen Trail zu laufen als eine flache Strecke für Intervalle zu finden.

Bei mir in Westendorf, Kitzbühler Alpen, sind die Trails sanft und flauschig und schmiegen sich an die Almwiesen und Grasberge.

Hier sind meine liebsten Hometrails:

  1. Hohe Salve.

Die Hohe Salve (1828m) kann man von allen Seiten rauflaufen. Von Hopfgarten, Itter, Söll, Brixen oder Westendorf.

Es startet mit angenehmer Steigung zur Alpenschule. Gerade am Morgen gibt’s hier die besten Sonnenaufgänge über Kitzbühel.

Auf knackigen Trails geht es über die Speicherseen für die Winterbeschneiung und dann weiter zur Kalbersalve. Ab hier geht es dann fast gerade den letzten Teil auf den Gipfel. Extrem steil und meistens in brütender Hitze die letzten Serpentinen. Kühe stehen im Weg, da es der einzige ebene Platz ist.

Vom Gipfel hat man eine grandiose Aussicht. Im Norden, hinter Kufstein ist die Ebene in Deutschland. Im Osten das steinerne Massiv des Wilden Kaisers. Im Süden sind die schneebedeckten dreieinhalb Tausender Gipfel der Hohen Tauern.

Nach dem Energie Tanken am Gipfel geht es zuerst den gleichen Weg zurück, aber dann links über die Filzalm nach Hochbrixen. Von dort ist ein genialer Downhill hinunter nach Brixen. Steil, Schnell und Technisch, genau wie ich es mag.

 

  1. Der Nachtsöllberg in Westendorf (Talkaser auf 1850m)

Auf der Westendorfer Seite ist der Nachtsöllberg mein Spielplatz. Von Bichling geht es sofort mit Trails los zum Zieplhof und zur alten Mittelstation. Über Stimmlach zum Wasserfallweg nach Fleiding. Hier spielt der Weg und der Wald die Hauptrolle. Hinter jeder Kurve kommt der nächste Wasserfall. Der Alpenrosentrail ist dann einer meiner liebsten Strecken. Ein 3 km Trailstück von Hampfern zur Alpenrosenhütte. Wunderschön verwinkelt und technisch. Ab hier geht es quasi gerade runter ins Dorf. 1000Höhenmeter Downhill auf puren Trails.

  1. Wiegalm

Diese Runde ist schon etwas mächtiger. Es sind über 25km und ebenfalls 1000HM. Es geht nach Brixen in das langezogene Brixenbachtal. Der Weg windet sich dann hinauf zur Wiegalm und geht weiter zur Bergstation der Ki-West Gondel. Wer noch Saft in die Wadeln hat kann auch noch den Gampenkogel (1957m) mitnehmen. Über den Lawinenhang geht es zurück Richtung Talkaser.

Es gibt noch massig weitere Runden, Kombinationen und große oder kleinere Trails. Durch den großen Ausbau des Schigebiets sind überall Forststraßen. Das ist Segen oder Fluch. Man kann über die Forstwege bequem die Berge erkunden, aber die kleinen Trails und Gehwege werden immer mehr verdrängt.

  1. Windautalrunde

Wenn man weit weg von der Zivilisation, von den Skibergen und Forstautobahnen kommen will ist hier mein Tipp: Die große Windautal Runde (33km, 2000HM). Vom Startplatz Schrandlhof geht es hinauf aufs Floch (2057m). Dann geht es immer am Grat entlang bis zum Gamsbeil (2169m). Das sind 9km laufen am Grat auf 2000m!!!! Das ist immer wieder der Hammer! Von der Miesenbachalm bis zur Scheibenschlag Niederalm kann man sich etwas ausrasten, bevor es über die Schönaualm wieder zum Ausgangspunkt zurückgeht. Diese Tour geht sich bei mir vielleicht 1-2 mal im Jahr aus. Aber ich genieße sie jedes mal, da es etwas ganz Besonderes ist.

Michael auf Strava: https://www.strava.com/athletes/4660177

Dynafit Trailheroes auf Strava: https://www.strava.com/clubs/199266

Zach: Ultra Trail Schwarzach

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(Für Nicht-Tiroler: Zach [za:x]– es zieht sich; zäh, sehr fordernd)

Die Ultra Trail Saison 2016 hat begonnen! Dieses Wochenende bin ich beim Schwarzach Ultra Trail im Salzburger Pongau. Es stehen 47km und 2800HM auf dem Programm.

Lisa begleitet mich zum Rennen nach Schwarzach. Sie war jetzt schon bei ein paar Rennen als Zuschauer dabei und beim Innsbrucker Trailrunning Festival ist sie die 25km Strecke gelaufen. Ich glaube schön langsam kommt auch sie in das Rennfieber. Mit dem Lauffieber habe ich sie ja schon vorher angesteckt 🙂

Zurück nach Schwarzach. Der Organisator Fredl Zitzenbacher organisiert jedes Jahr eine sehr persönliche Laufveranstaltung. Die Teilnehmeranzahl ist auf 150 Starter begrenzt. Dementsprechend war im Jänner das Rennen auch schon ausgebucht. Wahnsinn. Trailrunning boomt anscheinend wirklich! Das Salomon Österreich Team hat sich angekündigt und in dessen Sog waren auch andere starke Trail Läufer am Start. Florian Grasel, Markus Reich, Gerald Fister, Thomas Bosniak, Robert Weihs, Andreas Hofer.

Lisa und ich diskutierten während der Fahrt nach Schwarzach wie stark der Einfluß von einem Betreuer auf den Aktiven ist. Ist ein Betreuer wirklich eine so große Unterstützung? Und wie langweilig sind 5-7 Stunden warten für einen Betreuer während des Rennens? Als Aktiver finde ich es extrem fein, wenn ich weiß dass jemand beim Start und im Ziel meine 7 Zwetschken hat und ich mich auf das Rennen konzentrieren kann. Umgekehrt kann aber der Betreuer den Athleten noch nervöser machen und auch vielleicht den Ablauf vor dem Start durcheinanderbringen. Und was kann der Betreuer während des Rennens machen?

Im Vorfeld des Rennens machte Fredl eine Umfrage unter den Top 8 gemeldeten Läufern wer wohl um den Sieg mitlaufen würde. Philip Brugger, Thomas Farbmacher und Ivan Paulmichl kistallisierten sich als Favoriten heraus. Das ist schon ein extrem starkes Feld bei diesem Rennen. Ich freute mich das alles von hinten mitzuverfolgen.

Am Freitag Abend kamen wir in Schwarzach an. Ich holte meine Startnummer ab und dann ging es zur Weinverkostung. Genial! Und das schon am Vorabend! Hier sind auch die Betreuer gut versorgt und können es sich gemütlich machen. Man plaudert mit Bekannten, und gönnt sich ein ein, zwei Glaserln Wein. Danach gingen wir mit Meex zum Carbo Loading. Ein gemütlicher Sommerabend klang so im Garten einer Pizzeria in Schwarzach aus.

Nächster Morgen, 9:05. Das Rennen läuft seit 5 Minuten. Ich habe bereits meinen Rhythmus gefunden und laufe in angenehmen Tempo über die Hügel und Wälder des weitläufigen Beckens um Schwarzach. Man plaudert mit den anderen Läufern (wenn es geht) und alle Helfer und Zuschauer machen eine Bombenstimmung. Hinauf zur ersten Labestation wird man durch ein Spalier von Zuschauern angefeuert. Bei der Labestation holt mich Meex ein. Wir laufen ein Stück zusammen, aber am Berg muss ich ihn dann ziehen lassen.

Jetzt geht es hinauf auf die 4 Gipfel. Wenn ich alleine laufe und Motivation brauche, denke ich an Lisa. Sie ist inzwischen mit dem Mountainbike unterwegs zum Hochglocker, dem letzten Gipfel. Wenn ich dort oben angekommen bin, dann geht es nur noch steil nach unten.  Immer wieder höre ich das Piepsen vom Handy. Ich habe aber keine Zeit zum lesen der Nachrichten (Ist ja doch ein Rennen!), daher stellte ich mir einfach vor was in den Nachrichten von Lisa steht: „Geht schon noch!“, „Zähne zusammenbeisen“, „Gleich hast du es geschafft!“ mit Motivations Icons. Das motiviert mich auf 50km !!!

Die Sonne strahlt im Salzburger Pongau und ich bin inzwischen im letzten Anstieg zum Hochglocker. Neben dem Weg ist ein kleiner Wasserfall unter einer Baumwurzel und ich stelle mich drunter um mich abzukühlen. Die Positionen haben sich eingependelt, ich denke ich bin so auf dem 6.-8. Platz. Zach geht es den Weg hinauf, eine Serpentine nach der anderen. Oben sollte Lisa auf mich warten. Aber wann ist es soweit? Endlich! Ich sehe das Gipfelkreuz, daneben sitzen ein lila Trikot. Neue Kräfte sind da und ich fliege zum Gipfelkreuz hinauf.

Lisa hat alles vorbereitet, aber ich brauche nichts, habe noch Banane, Riegel und Gels. Ich hole mir einen Kuss und bin nach 5 Sekunden schon wieder weg. Verdutzt schaut mir Lisa nach.

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Nur noch wenige Kilometer….Foto: Klaus Spielbüchler

Beim Downhill nach Schwarzach läuft Robert auf mich auf. Wir brettern die Straße und den ausgewaschenen Hohlweg ohne Rücksicht auf Verluste hinunter. Als es flach wird halte ich erst mal das Tempo hoch. Puhhh, lange schaffe ich das nicht mehr. Ich wollte das Tempo gerade reduzieren, da höre ich Robert hinter mir: „Ok, ich seh dich im Ziel“ und fällt etwas ab. Sowas motiviert. Und dann sehe ich auch noch jemanden vor mir laufen. Meex hat sich kurz davor verlaufen und hat keinen Saft mehr. Ich laufe vorbei. Die letzten 2-3km. Mit der Angst im Rücken eingeholt zu werden laufe ich dem Ziel entgegen. Zielbogen. Abklatschen mit Ferdl. Ende. Stopp. Und 5. Platz! Awesome!!!!

Am Ende strahlt die Sonne mit mir um die Wette. 5 Platz in einem hochkarätigen Feld und einer selektiven Strecke.

So sieht die männliche Gesamtwertung aus:

  1. Philip Brugger
  2. Florian Grasel und Thomas Farbmacher
  3. Gerald Fister
  4. Michael Geisler
  5. Robert Weihs
  6. Markus Reich

http://www.schwarzach-ultra.at/ultra_ergebnis_2016_herren.php

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Im Ziel. Gezeichnet von 47km: von rechts: Thomas Farbmacher, Markus Meex Reich und meine Wenigkeit

 

Inov-8 X-Talon 212

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Neuer Schuh: Inov-8 X-Talon212

Gewicht: 270g

Gekauft: 24.4.2015

Inov-8 X-Talon 212

Inov-8 X-Talon 212

Ersatz für: Salomon Fellraiser

Salomon Fellraiser

Salomon Fellraiser

 

Meine neuen Hardcore Trail Schuhe 🙂

Der X-Talon sitzt wie angegossen und ist wahnsinnig stabil. Der Schuh ist über der Sohle extrem verstärkt. Die Stollen graben sich auf jedem Untergrund tief rein.

Der Schuh ist NUR für den Trail. Auf dem Asphalt ist er sehr schwammig und man fühlt wie mit jedem Schritt das grobstollige Profil abgewetzt wird.

Der Salomon Fellraiser war ein guter Einstieg ins Trailrunning. Er ist doch recht schwer (über 300g) und die Sohle ist abgetragen.

Running the Inca Trail (Teil 2)

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Hier ist der erste Teil vom Inca Trail und mein Reisebericht über Peru.

Nach dem Inca Trail fuhren wir nach Arequipa. Luca und ich fühlten uns wie Junge Backpacker und nahmen den Nachtbus. Mein Rücken rächte sich sofort 🙂

Arequipa ist der Ausgangspunkt für das Trekking im Colca Canyon. Am Ziel des ersten Tags war die Oase Sangalle mit ihren warmen Quellen. Nachdem wir die Oase erreichten, lief ich nochmal zurück bis zur Brücke über das Tal. 20km mit guten 700HM. In einem Tal in dem es nicht mal Strom gibt. Aber es war ein Super Trail und ich kannte den Weg ja schon vom wandern. Am Umkehrpunkt packte gerade Miguel seine Sachen. Er registrierte die Wanderer die über die Brücke ins Tal kommen. Wir waren zu Mittag bei Ihm. Ich sagte kurz Hallo und sagte mit meinen 3 Brocken Spanisch dass ich gerade von der Oase komme. Er fing an zu lachen und glaubte mir nicht. Auf dem gleichen Trail ging es zurück und dann in den wohlverdienten Hot Spring Pool.

Die letzte Station unseres Peru-Trips war Lima. 3 Tage Sightseeing, ausspannen und Surfen. Unsere Pension war in Miraflores, 500m von der Strandpromenade entfernt. Nach 2 Wochen Trail pur gab es eine autofreie Strandpromenade die endlos war. Es waren viele Läufer dort und es war ein Spaß wieder auf Meeresniveau zu laufen.

Running the Inca Trail (Teil 1)

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Im Jänner 2015 war ich in Peru. Was ich so alles erlebt habe findet ihr HIER.

Ein Highlight war aber sich das Laufen in den Anden.

Die Stadt Cusco liegt auf 3300m. Wir waren dort zur Akklimatisation vor dem Inca Trail zum Macchu Picchu.

Außerhalb der Stadt b gibt es überall grüne Hänge und einen Berg nach dem anderen. Dazu strahlenden Sonnenschein. Also rein in die Laufsachen und den Trailschuh geschnürt. Vor der Tür die Sonnenbrille aufgesetzt und voller Tatendrang die Straße entlang gelaufen. Und dann nach ein paar 100m kommt die Ernüchterung wie ein Hammer: 3600m! Ja, die merkt man! Schweres Atmen und der Puls 20 Schläge höher als gewohnt.

Also 3 Gänge zurückschalten und gemütlich die Landschaft erkunden. Ich fand wunderschöne Trails und Aussichtspunkte. Und immer wenn man auf einem Hügel oben ist tun sich dahinter 5 neue Berge auf. Mein höchster gelaufener Punkt in Cusco war 3900m. Auf einem Feldweg. Links und Rechts fangen dann die Berge erst an.

Auf dem Weg zu meiner Trailstrecke in Cusco lief ich auch durch eine Stadtrandsiedlung (Favela). Ich bin soche Siedlungen schon aus Afrika gewohnt und auch hier sind fast alle Leute extrem freundlich. Mit einem Lachen und einem „Anderele! Anderle!“ grüßen sie mich. Die Kinder probieren ein paar Schritte mitzulaufen. Und die Hunde sind gottseidank alle angekettet.

Ich war ja wegen dem Inca Trail und dem Macchu Picchu in Peru. Der Inca Trail geht 4 Tage lange durch die Anden in Höhen von 2000-4000m und endet am Macchu Picchu. Die Trails wurden von den Incas vor 500 Jahren angelegt. Eine Vielzahl an Wegen schlängelt sich durch den Dschungel.

Nach dem 2. Tag kamen wir am Nachmittag in unser Zeltlager auf ca. 3000m. Laut unserem Guide geht es am nächsten Tag zuerst ein paar Kilometer auf gleicher Höhe dahin und fällt dann 1000HM ab. Das erste flache Stück schaute ich mir dann gleich laufend an. Es war herrlich! Keine Leute am Trail. Auf- und Ab Passagen, Panoramen zum niederknien, Felstunnel…der perfekte Trail! Nach einer Stunde kam ich mit einem breiten Grinsen wieder zurück ins Camp. Traumhaft!

Am nächsten Tag ging es dann die 1000HM hinunter und es wurde tropisch. Unser Zelt hatte am Campingplatz eine Aussicht auf den Rio Vilcanota und die grünen Hänge links und rechts. Mir fiel ein abfallender Trail auf der rechten Seite hinunter zum Fluß auf. Der Guide sagte dass es ein Trail für kürzere Touren ist und gut zu laufen geht. Es sind geschätzte 500HM zuerst hinunter und dann wieder zurück hinauf ins Camp. In Peru. Auf 2500m. eine Tagestour von der nächsten Straße entfernt. No Risk, no fun 🙂 und hinuntergestochen zum Fluß. Am Fluß war bei einer Ranger Station dann der Weg zu Ende. Es war eh an der Zeit wieder an den Aufstieg zu denken. An Wasserfällen und Inka Ruinen vorbei  ging es wieder zurück zum Camp.

Das Gefühl auf diesen Trails ist schwer in Worte zu fassen: Dankbar sein für solche Momente und innerlich abspeichern.

Karwendelmarsch 2014

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Am Wochenende war der Karwendelmarsch:

52km Trailrunning mit 2300HM in einer Zeit von 4h 49min 27sec.

6. Platz Overall von 500 Läufern. 3. Platz M30.

 

WAS FÜR EIN GENIALES RENNEN!!!!!

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Foto: Werbegams

 

Auf der Karwendelmarsch Homepage und bei AUFFIMUASSI gibts detailierte Rennberichte.

Nach dem Arlberg Marathon war der Karwendelmarsch für mich der 2. Bergmarathon 2014. Und es war mein erstes Highlight in der Herbstsaison.

 

Downhill (Foto: Werbegams)

Downhill (Foto: Werbegams)

Was für mich wichtig war:

– Kenne die Strecke (auch wenn es nur aus dem Internet ist): Ich habe mir das Höhenprofil genau angesehen und es gab ein paar Youtube Videos bei denen man sehr schon die Strecke sieht (Hauptsächlich den Untergrund). Auf das Höhenprofil habe ich mir geschrieben wo ich verhalten laufe und wo ich angreife.

Ausrüstung: Meine Inov-8 RocLite 295 hatten Grip ohne Ende. Ich war froh dass ich die Schuhe eine Woche vorher noch beim Rückenwind Shop gekauft habe. Ich bin ohne Rucksack gelaufen (Es war keine Mindestausrüstung vorgeschrieben). Durch die Super Verpflegungsstationen und das Wasser von Oben brauchte ich eigentlich nichts 🙂

– Essen und Trinken: Ich hatte bereits einen Plan was ich Essen werde. Die Energieriegel bei den Labestationen waren der Hammer! So leckere Riegel gibt’s gar nicht zu kaufen. Der Tee an den Labestationen wärmte und gab gute Flüssigkeit.

Laufe dein eigenes Rennen: Ich habe langsam angefangen und bin nicht am Anfang mit der Spitzengruppen mitgegangen. Bei den 3 Anstiegen wusste ich dass ich auf meinen Körper hören muss und es langsam angehen muss. Die Downhills liebe ich! Eigentlich wollte ich vom Karwendelhaus kraftschonend hinunterlaufen, aber ich war im Flow.

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Kurz vor der Eng (Foto: Werbegams)

 Ab der Falkenhütte sagten mir die Zuschauer dass ich an der 12. Immer wieder überhole ich auf dem technischen Downhill Läufer. Hinunter zur Eng überholte ich nochmal einige Läufer. Ich glaube ich bin im Downhill ziemlich hinuntergestochen, aber es gab keine Szene an der ich sturzgefährdet war (Die Downhills vom Filzamlsee nach Kaslach haben sich ausgezahlt!!).

Von der Eng lief ich konzentriert zur Binsalm und von dort weiter auf den Gramai Hochleger. Ich verlor nur eine Position.

Am Höchsten Punkt gab es einen Juchizer, dann von da an ging es bergab. Mit der Angst im Nacken noch eingeholt zu werden flog ich hinunter zum Gramai Niederleger. Dort ging es dann mit einem 4er Schnitt hinaus nach Pertisau. Mit einem Hürdensprung über Weidezäune dem Ziel entgegen.

Foto: Werbegams

Foto: Werbegams

Mit Thomas Farbmacher

Mit Thomas Farbmacher

Die Stimmung war traumhaft. Die Läufer hatten unterm Rennen einen Heidenspaß und wir machten das beste aus dem schlechten Wetter. Die Helfer an den Labestationen waren lässig drauf. Die Zuschauer von der Falzthurn bis nach Pertisau trugen mich ins Ziel.

Platz 4-6 in Kitzbühler Hand:

  • 4. Markus Raich aus St. Ulrich
  • 5. Thomas Farbmacher aus Hopfgarten
  • 6. Michael Geisler aus Westendorf